Lippeverband wird 100 Jahre jung

Soest. Der Lippeverband feiert in wenigen Tagen sein 100-jähriges Bestehen: Am 19. Januar 1926 erfolgte der Erlass des Lippe-Gesetzes – es gilt als die Geburtsstunde des Lippeverbandes. Die Stadt Soest spielt in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaftsunternehmens eine Hauptrolle: Hier wurde 1932 das erste Klärwerk des Lippeverbandes in Betrieb genommen. Und auch in der Zukunft kommt der Anlage eine besondere Bedeutung zu. Im Rahmen der laufenden Planungen des Lippeverbandes zur Erneuerung des Standortes haben sich interessante Synergiepotentiale mit dem Vorhaben „Wärmequartier Paradieser Weg“ ergeben.  Das Klärwerk wird zu einer Art Kraftwerk entwickelt, indem aus Abwasser zukünftig Wärme produziert wird – diese wird dann in ein eigenes Netz für ein neues Wärmequartier eingespeist. Weiterlesen

100 Jahre Lippeverband: Seseke spielt in dieser Geschichte eine Hauptrolle

Kamen, Bergkamen, Bönen, Unna, Lünen. Der Lippeverband feiert in wenigen Tagen sein 100-jähriges Bestehen: Am 19. Januar 1926 erfolgte der Erlass des Lippe-Gesetzes – es gilt als die Geburtsstunde des Lippeverbandes. Eines der bekanntesten Projekte des öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaftsunternehmens ist die Renaturierung der Seseke in Kamen, Bergkamen, Bönen, Unna und Lünen. Die Seseke spielt ohnehin eine wesentliche Rolle in der Geschichte des Lippeverbandes: Hervorgegangen ist dieser 1926 aus der Sesekegenossenschaft, die 1913 nach Vorbild der bereits 1899 entstandenen Emschergenossenschaft gegründet worden war. Die Renaturierung der Seseke wiederum diente später als Vorbild für den größeren Umbau der Emscher… Im Jahr 2026 steht die Asphaltierung des Seseke-Weges auf einer Länge von 13 Kilometern an! Weiterlesen

Emscher in Dinslaken: Renaturierung und Hochwassersicherheit

Dinslaken. Die Emschergenossenschaft beginnt im kommenden Jahr mit dem Bau des ökologischen Schwerpunktes Wehofen. In diesem Bereich wird der Fluss umfangreich renaturiert und erhält eine großzügige Aue. Erste Vorbereitungen für diese ökologische Maßnahme starten bereits in Kürze mit der Herrichtung der künftigen Bauflächen – hierfür wird die Emschergenossenschaft zunächst Bäume und Buschwerk entnehmen. Darüber hinaus muss die Emschergenossenschaft in den kommenden drei bis fünf Jahren den Baumbewuchs im Bereich der Emscher-Deiche in Dinslaken zur Gewährleistung der Hochwassersicherheit weitestgehend entfernen. Die Emschergenossenschaft ist als Betreiberin der Deiche verpflichtet, die gesetzlich vorgegebenen Standards für die Deichsicherheit einzuhalten. Grundlage hierfür sind die Deichschutzverordnung der Bezirksregierung Düsseldorf sowie die DIN 19712 (Norm für den Neubau, die Sanierung, Unterhaltung, Überwachung und Verteidigung von Hochwasserschutzanlagen an Fließgewässern). Die Emschergenossenschaft bittet für beide Maßnahmen um Verständnis. Weiterlesen

Unterricht in der Natur

Emscher-Lippe-Region. Unterricht direkt an Emscher, Lippe und ihren Nebenläufen: Wie das umgesetzt werden kann, lernen interessierte Lehrkräfte und Umweltbildner*innen in dem Online-Kurs „Unsere Gewässer erleben – Emscher bzw. Lippe im naturwissenschaftlichen Unterricht“. Die Fortbildung im Sinne einer BNE-Fortbildung (Bildung für nachhaltige Entwicklung) von Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) richtet sich an Pädagog*innen und Lehrkräfte, die ihr Wissen rund um die neu entstandenen Gewässerlandschaften und ihre vielfältige Fauna und Flora vertiefen sowie ihren Unterricht nach draußen ans Gewässer bringen möchten. Start der Online-Fortbildung ist am 27. Januar 2026. Weiterlesen

Lippeverband saniert sein Pumpwerk Altenmethler

Kamen. Der Lippeverband beginnt in der kommenden Woche mit der Sanierung und Instandsetzung des Pumpwerks Kamen-Altenmethler. Die Anlage war im Zuge der Überflutungen am 14. Juli 2021 stark beschädigt worden. In die Baumaßnahmen, die im Spätsommer 2026 abgeschlossen sein sollen, werden zirka 3,8 Millionen Euro investiert. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Maßnahme über die Bezirksregierung Arnsberg mit 1,96 Millionen Euro. Weiterlesen

Baugrundsondierung im Vorfeld von Kanalneubau

Dinslaken. Zur Vorbereitung von Kanalbaumaßnahmen im Bereich Klarastraße lässt der Lippeverband in Abstimmung mit der Stadt Dinslaken vorlaufende Baugrunduntersuchungen durchführen. Diese finden zwischen dem 12. und dem 16. Januar statt. Der Lippeverband bittet um Verständnis. Weiterlesen

Niederschlagsbilanz: 2025 war deutlich zu trocken

Emscher-Lippe-Region. Das Kalenderjahr 2025 fiel in der Region in Summe deutlich zu trocken aus. Das belegt eine aktuelle Auswertung der beiden Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). In beiden Einzugsgebieten schafft es das Jahr 2025 unter die zehn trockensten Jahre ab 1931. Das Gebietsmittel des Jahresniederschlages lag im Emscher-Gebiet bei 627 mm (130-jähriges Mittel = 799 mm). Damit landet das Jahr 2025 an der Emscher auf Rang 7 der trockensten Jahre seit 1931. Im Lippe-Gebiet lag das Gebietsmittel mit 565 mm (130-jähriges Mittel = 766 mm) noch niedriger: Das Jahr 2025 landet damit im Lippe-Gebiet sogar auf Platz fünf der trockensten Jahre ab 1931! Weiterlesen

Multi-Projekt: Renaturierung des Wattenscheider Bachs

Gelsenkirchen. Die Emschergenossenschaft hat im vergangenen Jahr den Wattenscheider Bach aus seinem trist-grauen Korsett befreit: Aus dem einst offenen und in Betonsohlschalen gefesselten Schmutzwasserlauf ist mittlerweile ein idyllisch fließendes Gewässer geworden. Im neuen Jahr erfolgt noch eine regionalgerechte Bepflanzung der nun naturnahen Uferbereiche. Die neue blaugrüne Infrastruktur will die Emschergenossenschaft entsprechend erleb- und erfahrbar machen – und das im wahrsten Sinne: Die neuen Radwege und Teile der Betriebswege entlang des Wattenscheider Baches werden ab zirka Frühjahr für die Öffentlichkeit geöffnet werden. In das Projekt zur Revitalisierung des Gewässers hat die Emschergenossenschaft rund 14,3 Millionen Euro investiert. Es ist ein echtes Multi-Projekt und ein gelungenes Beispiel dafür, wie Bauprojekte dank organisationsübergreifender Zusammenarbeit effektiv zusammengeführt und umgesetzt werden, um damit positive Effekte für die Bürgerinnen und Bürger zu erzielen. Großartiges gelingt, wenn Wasserwirtschaft und Städtebau Hand in Hand gehen. Weiterlesen

Multi-Projekt: Renaturierung des Wattenscheider Bachs

Bochum-Wattenscheid. Die Emschergenossenschaft hat im vergangenen Jahr den Wattenscheider Bach aus seinem trist-grauen Korsett befreit: Aus dem einst offenen und in Betonsohlschalen gefesselten Schmutzwasserlauf ist mittlerweile ein idyllisch fließendes Gewässer geworden. Im neuen Jahr erfolgt noch eine regionalgerechte Bepflanzung der nun naturnahen Uferbereiche. Die neue blaugrüne Infrastruktur will die Emschergenossenschaft entsprechend erleb- und erfahrbar machen – und das im wahrsten Sinne: Die neuen Radwege und Teile der Betriebswege entlang des Wattenscheider Baches werden ab zirka Frühjahr für die Öffentlichkeit geöffnet werden. In das Projekt zur Revitalisierung des Gewässers hat die Emschergenossenschaft rund 14,3 Millionen Euro investiert. Es ist ein echtes Multi-Projekt und ein gelungenes Beispiel dafür, wie Bauprojekte dank organisationsübergreifender Zusammenarbeit effektiv zusammengeführt und umgesetzt werden, um damit positive Effekte für die Bürgerinnen und Bürger zu erzielen. Großartiges gelingt, wenn Wasserwirtschaft und Städtebau Hand in Hand gehen. Weiterlesen

Messwerte zeigen: „Schwarze Emscher“ ist Geschichte

Emscher-Gebiet. Einer der größten Meilensteine in der Geschichte des Strukturwandels im Ruhrgebiet vollzog sich vor genau vier Jahren: Anfang 2022 konnte die Emschergenossenschaft nach 30 Jahren Bauzeit die vollständige Abwasserfreiheit in der Emscher verkünden. Mehr als 430 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen, vier moderne Großkläranlagen und drei gigantische Schmutzwasserpumpwerke waren in den drei Jahrzehnten zuvor gebaut worden, um das Abwasser nun endlich unterirdisch abführen zu können. Die Emscher, 170 Jahre lang ein offener Schmutzwasserlauf und zeitweise sogar der am stärksten verschmutzte Fluss Europas, führt mittlerweile wieder klares Wasser. Die Ergebnisse der seit 2022 erfolgten Gewässerüberwachung belegen, dass sich die frühere „Köttelbecke“ allmählich von den Folgen der Industrialisierung erholt. Erste positive Entwicklungen zeigen einen Rückgang von Schadstoffen und einen gleichzeitigen Anstieg des Sauerstoffgehalts auf – auch wächst die Artenvielfalt in dem geschundenen Fluss wieder an. Bis zur vollständigen Revitalisierung hat die Emscher aber noch einen langen Weg vor sich. Weiterlesen