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Rechtlich gesehen sind Emschergenossenschaft (EG) und Lippeverband (LV) zwei Körperschaften des öffentlichen Rechts mit vergleichbaren gesetzlichen Aufgabenstellungen. Wir bündeln unsere Kompetenz seit 100 Jahren und sind der größte Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen in Deutschland. Die Vorteile dieser Partnerschaft liegen auf der Hand: erhebliche Synergieeffekte durch mehr Wissen, mehr Erfahrung und mehr Wirtschaftlichkeit. Uns verbindet vor allem das gemeinsame Ziel, an Emscher und Lippe ökologisch, technisch und gestalterisch überzeugende Lösungen zu schaffen – in der Region und für die Region.
Die Flüsse unserer Region haben ihr Gesicht mehrfach verändert. Ursprünglich waren sie unregulierte Fließgewässer im ländlichen Raum, dann offene Abwasserkanäle in einer dicht besiedelten Industrielandschaft. Nun sollen sie wieder zu attraktiven Wasserläufen in einem Ballungsraum werden, der den Strukturwandel in Richtung Dienstleistung und Technologie aktiv vorantreibt. Im Umfeld von Emscher und Lippe konkurrieren die Nutzungsansprüche von Mensch und Natur. Diese Ansprüche in ein nachhaltiges Gleichgewicht zu bringen, ist unsere Aufgabe. Wohnen und Arbeit müssen ebenso möglich sein wie das Wiedererstehen lebendiger, artenreicher Flusslandschaften – keine leichte Aufgabe in einer Region, die ohne unsere Arbeit häufig unter Wasser stehen würde. Im größten Ballungsgebiet Europas zwischen Dortmund und Duisburg sowie der nördlich angrenzenden Lippe-Region stehen wir für eine moderne, kostengünstige Wasserwirtschaft mit vielfältigen Aufgaben:
Bochum. Bochum macht einen weiteren großen Schritt Richtung klimarobuste Stadt: Der zweite Abschnitt der Castroper Straße wird ab Frühjahr 2027 nach dem Schwammstadt-Prinzip umgestaltet. Das gilt auch für die Straße An der Papenburg in Wattenscheid. Außerdem wird das Dach des Rathauses in Wattenscheid begrünt. Rund 6 Millionen Euro Förderung bekommt die Stadt dafür vom Land NRW und von der Emschergenossenschaft. Vorstandsvorsitzender Uli Paetzel hat den Förderbescheid an Oberbürgermeister Jörg Lukat übergeben.
Werl. Der Oktober ist an seinem ersten Tag mit viel Regen gestartet, jedoch täuscht dies über einen aktuellen sehr ernstzunehmenden Trend hinweg: Der vergangene September ist verglichen mit dem 130-jährigen Durchschnittswert der vierte aufeinander folgende Monat in diesem Jahr gewesen, in dem es zu wenig regnete. Bereits seit Juni hält diese Tendenz an. Im letzten Drittel des Septembers fiel sogar über neun Tage hinweg überhaupt kein Niederschlag. Das ist das Ergebnis der hydrologischen Auswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).
Mülheim an der Ruhr. Der Oktober ist an seinem ersten Tag mit viel Regen gestartet, jedoch täuscht dies über einen aktuellen sehr ernstzunehmenden Trend hinweg: Der vergangene September ist verglichen mit dem 130-jährigen Durchschnittswert der vierte aufeinander folgende Monat in diesem Jahr gewesen, in dem es zu wenig regnete. Bereits seit Juni hält diese Tendenz an. Im letzten Drittel des Septembers fiel sogar über neun Tage hinweg überhaupt kein Niederschlag. Das ist das Ergebnis der hydrologischen Auswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).
Emscher-Lippe-Region. Der Oktober ist an seinem ersten Tag mit viel Regen gestartet, jedoch täuscht dies über einen aktuellen sehr ernstzunehmenden Trend hinweg: Der vergangene September ist verglichen mit dem 130-jährigen Durchschnittswert der vierte aufeinander folgende Monat in diesem Jahr gewesen, in dem es zu wenig regnete. Bereits seit Juni hält diese Tendenz an. Im letzten Drittel des Septembers fiel sogar über neun Tage hinweg überhaupt kein Niederschlag. Das ist das Ergebnis der hydrologischen Auswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).
Castrop-Rauxel. Die naturnahe Umgestaltung der Emscher zwischen der Wartburgstraße und den Emscher-Auen in Ickern schreitet voran: In einem ersten Teilbereich hat die Emschergenossenschaft den einst offenen Schmutzwasserlauf von Hinterlassenschaften der Vergangenheit befreit. In diesem rund 250 Meter langen Abschnitt nahe der Wartburgstraße wurde zudem mit einem Substratgemisch aus Sand und Kies die Sohle der Emscher angehoben – eine Voraussetzung für die Etablierung einer Artenvielfalt im zentralen Fluss des Ruhrgebietes. Insgesamt wird die Emscher in diesem Bereich auf einer Länge von 4,5 Kilometern ökologisch verbessert. In die Maßnahme zur Aufwertung der ehemaligen „Köttelbecke“ investiert der öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsverband rund vier Millionen Euro.
Aktuelle Veranstaltungen rund um Emscher und Lippe finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
Die unterschiedlichen Nutzungsansprüche, die Wirtschaft, Mensch und Natur an die Emscher haben, in ein nachhaltig vertretbares Gleichgewicht zu bringen – das ist im Wesentlichen die Aufgabe der Emschergenossenschaft.
Neben der allgemeinen Pflicht der Gewässerunterhaltung übernehmen wir auch die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie an der Lippe. Hierzu haben wir 2013 das Programm „Lebendige Lippe“ für unseren Zuständigkeitsbereich aufgelegt und neben der Fortsetzung der bestehenden Projekte mehrere neue Projekte begonnen.
Seit über 100 Jahren sorgen wir für mehr Lebensqualität in der Emscher-Lippe-Region: Wir denken Wasserwirtschaft weiter, indem wir Lebensräume entlang unserer Gewässer schützen, unsere Städte nachhaltig entwickeln und Verbindungen neu denken. Dazu verwandeln wir mutige Ideen in konkrete Projekte – und laden Sie ein, diese nicht nur kennenzulernen, sondern zusammen mit uns an einer blaugrünen Zukunft mitzuwirken. Gemeinsam sorgen wir für Veränderung. Für heute und morgen.
Unterstützen Sie uns bei der nachhaltigen Gestaltung von Emscher und Lippe! Ob Sie Berufserfahrung mitbringen, nach Ausbildung oder Studium durchstarten wollen, einen Beruf erlernen oder während eines Praktikums erste Unternehmensluft schnuppern möchten: Wir bieten Ihnen einen sicheren und abwechslungsreichen Arbeitsplatz, in dem Sie Ihre Talente bestmöglich entfalten können. Mit über 1.900 Mitarbeitenden stehen wir für eine moderne und innovative Wasserwirtschaft.
Moderne Kanalinfrastruktur muss heute viel leisten: verlässlich ableiten, intelligent steuern, Energie gewinnen. Abwasserbeseitigung muss zukunftssicher sein! Daher sehen wir uns als Dienstleister für unsere Mitglieder. Wir entlasten sie bei diesen Aufgaben mit unserem Know-how und fachübergreifenden Kompetenzen in den Bereichen Abwasserbewirtschaftung, Kanalnetzsteuerung und Aquathermie.
Ein Spaziergang am Wasser, eine Radtour entlang des Gewässers – Flüsse laden seit jeher zum Radfahren, Wandern oder Verweilen ein. In der Region hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert. Auf unserer Webseite finden Sie Informationen zu den Radrouten und Umleitungen.
Das Glück liegt auf der Straße, heißt es. Und wir glauben: auch auf den Radwegen. Denn Bewegung, Gesundheit und Glück bilden einfach ein perfektes Trio. Die „Glücksradtouren“ sind ein Angebot der Emschergenossenschaft und der Krankenkasse KNAPPSCHAFT im Rahmen der Kooperation „Gesund an der Emscher!”.
Zwischen Quelle und Mündung der Emscher gibt es vier Hof-Anlagen: In Holzwickede an der Emscher-Quelle und dem Emscher-Weg liegt ganz idyllisch der Emscherquellhof – eine historische Fachwerk-Hofanlage. In Dortmund-Mengede ist der Hof Emscher-Auen seit 2017 Anlaufstelle für Fahrradfahrer*innen und Spaziergänger*innen in unmittelbarer Nähe unseres größten Hochwasser-Rückhaltebeckens. An der Emscher-Mündung in Dinslaken haben wir 2013 die Hofanlage aus dem Jahr 1911 renoviert und umgebaut. Auf dem Gelände unserer ehemaligen Kläranlage lädt der BernePark in Bottrop zum Verweilen ein. Alle vier Anlagen haben eines gemeinsam: Sie bringen einen vielseitigen Mehrwert in den Bereichen Bildung, Naherholung, Freizeit, Kunst & Kultur und sind verbindendes Element ins Emscher-Land sowie zum Emscher-Weg.
Partizipation ist ein wichtiges Thema für uns – und das Angebot ist vielfältig: Bei unserer Initiative „Mach mit_“ werden im gesamten Emscher- und Lippe-Einzugsgebiet spannende Orte geschaffen. Wir wollen den Menschen die Gewässer zurückgeben und rufen zum Miterleben, Mitlernen und zum weiterem Mitentwickeln und -gestalten auf. In einer Vielzahl von langfristigen Projekten, Bildungsaktivitäten und Veranstaltungen sind wir gemeinsam mit den Menschen der Region aktiv. Mit unseren BNE-, Umweltbildungs- und Umweltkommunikationsangeboten möchten wir Bildungsarbeit unterstützen.
Der Klimawandel stellt die gesamte Welt und auch die Städte in NRW vor eine besondere Herausforderung. Die Zunahme von Starkregen, Trockenphasen, tropischen Nächten und sich immer weiter aufheizende Städte beeinträchtigen immer stärker die Lebensqualität der Menschen – besonders auch in dichtbesiedelten Ballungszentren wie dem Ruhrgebiet. Denn hier liegen die Temperaturen längst bis zu zehn Grad Celsius höher als im unbebauten Umland. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, die Folgen des Klimawandels abzumildern und das Leben nachhaltig attraktiver zu gestalten, haben sich 21 Kommunen aus der Emscher-Lippe-Region mit Emschergenossenschaft und Lippeverband in der Zukunftsinitiative Klima.Werk zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie eine blaugrüne Vision für unsere Städte.