Die renaturierte Emscher am Phoenix See. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Stadt- und Regionalentwicklung

für die Emscher-Lippe-Region

Impulse für die Entwicklung der Region

Gewässer schaffen Impulse für die ökologische, landschaftliche und städtebauliche Entwicklung der Region. Der Emscher-Umbau und die naturnahe Umgestaltung der Lippe betrachten wir als Chance für weitere tiefgreifende Veränderungen in der Region – auch in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Freizeitgestaltung, Tourismus, Bildung und Mobilität – und möchten dazu einen entscheidenden und nachhaltigen Beitrag leisten.

Als Ermöglicher möchten wir wasserbewusste Stadt- und Regionalentwicklung fördern. Die vorhandenen Potenziale sollen ermittelt, Mitstreiter*innen zusammengeholt, Ressourcen und Kompetenzen gebündelt und Synergien optimal genutzt werden. Unsere Kooperationen und Projekte mit Akteur*innen in der Emscher-Lippe-Region zielen darauf ab, regionale Zusammenarbeit zu fördern, Freiraum- und Freizeitqualität für die Menschen an unseren Gewässern zu steigern, Partizipation zu etablieren: Gemeinsam die Region zu gestalten, integrale Projekte der Wasserwirtschaft und Stadt- und Regionalentwicklung zu koordinieren bzw. umzusetzen.

Gemeinsam für das Neue Emschertal

Der Emscher-Umbau ist für uns mehr als die Umgestaltung eines Gewässersystems – unsere Vision ist ein Neues Emschertal. Vor allem die Stadtteile entlang der Emscher und ihrer Nebenläufe, die heute aufgrund wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse als Problemstandorte gelten, profitieren von der Generationenaufgabe Emscher-Umbau.

Damit sich die Möglichkeiten des Wandels vor der eigenen Haustür vollends entfalten können, bedarf es einer aktiven Einbindung der Menschen vor Ort. In diesem Bewusstsein arbeiten wir im Rahmen der Kooperation „Gemeinsam für das Neue Emschertal“ mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW.

Faszination.Transformation

Bei „Faszination. Transformation“ geht es darum, die weitgehend erreichte Abwasserfreiheit der Emscher sowie die vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW geförderten baulichen Maßnahmen in über 40 Städtebaufördergebieten entlang der Emscher gemeinsam einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und zu feiern.

Der damit verbundene positive Strukturwandel soll den Menschen mit vielfältigen Vermittlungsprojekten, Partizipations- und Mit-Mach-Aktionen im Quartier sowie einer als Forum geplanten wissenschaftlichen Veranstaltung in den Präsentationsjahren 2021 und 2022 näher gebracht werden.

Gemeinsam an der Lippe

Die Lippe und ihre Nebengewässer haben in den vergangenen Jahren einige Veränderungen erlebt. Ehemalige Köttelbecken wurden vom Abwasser befreit und renaturiert, Meideorte zu Aufenthalts- und Erholungsorten umgestaltet. Dadurch ist eine neue Lebensqualität für die Menschen entstanden.

Um die Potenziale optimal zu nutzen, die renaturierte Gewässer für die städtebauliche Entwicklung der Lippe-Kommunen bieten, haben wir 2014 zusammen mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW die Kooperation „Gemeinsam an der Lippe“ gegründet. Das Ziel: Wasserwirtschaft und Städtebau miteinander zu verknüpfen.

Emscherland

An der Stadtgrenze zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen setzen wir zusammen mit den beteiligten Kommunen (neben Castrop-Rauxel und Recklinghausen auch Herne und Herten) und dem RVR bis 2023 das Projekt „Emscherland“ um. Zu den darin enthaltenen Projektbausteinen gehören der Natur- und Wasser-Erlebnis-Park, die Emscher-Promenade, der Gewässer-Lernort und Wasser-Erlebnis (Blaues Klassenzimmer) sowie die Emscher-Terrassen.

Gefördert werden diese Maßnahmen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ebenfalls zum „Emscherland“ gehört der Bau der Brücke „Sprung über die Emscher“, der im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert wird.

Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027

Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 dient der Metropole Ruhr zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, des Imagewandels, der Teilhabe, der Chancengleichheit, der Nachhaltigkeit, aber auch dem Klimaschutz. Gelsenkirchen, Dortmund, Bergkamen, Lünen, Recklinghausen, Herten, Castrop-Rauxel und Herne: Das sind nur einige der Emscher-Lippe-Kommunen, die im Rahmen der IGA 2027 ihre Stadt und den dort stattgefundenen Wandel präsentieren möchten. Wir begleiten die Kommunen bei der Planung und Realisierung verschiedener Projekte.

Lesen Sie hier in Kürze mehr zum Projekt.

Gesund an der Emscher!

Gesund an der Emscher! ist das gemeinsame Präventionsprojekt mit der KNAPPSCHAFT. Parallel zum fortschreitenden Emscher-Umbau leistet die Kooperation einen weiteren wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität. Im Mittelpunkt steht die Gesundheitsförderung für Menschen jeden Alters.