Auf die nächsten 100 Jahre an der Lippe

Lippe-Kompass: Fachtagung anlässlich des besonderen Jubiläums des Lippeverbandes in Hamm blickt auf Herausforderungen und Perspektiven der Wasserwirtschaft am längsten Fluss des Landes

Ein Jahrhundert Engagement für Fluss, Mensch und Umwelt: Der Lippeverband feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag – anlässlich dieses besonderen Jubiläums hat der Wasserwirtschaftsverband in dieser Woche zu einer zweitägigen Fachtagung rund um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Lippe und die Bedeutung des Flusses für Region, Gesellschaft und Natur eingeladen. Beim „Lippe-Kompass“ diskutierten Fachexpertinnen und -experten in der Alfred-Fischer-Halle in Hamm insbesondere die Herausforderungen, die sich aus der Anpassung an die Folgen des Klimawandels ergeben. Um die Region klimaresilienter zu gestalten, will der Lippeverband eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft entwickeln – mit der Lippe als Lebensader und Erlebensraum, der die vielfältigen Nutzungsinteressen miteinander in Einklang bringt. Dabei sollen in den kommenden Jahren unter anderem Lösungen rund um ein nachhaltiges Niedrig- und Hochwassermanagement an der Lippe in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels sowie die weitere ökologische Aufwertung von Flora und Fauna im Vordergrund stehen.

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Acht Millionen Euro für klimaangepassten Gebäude- und Flächenumbau

Holzwickede. Die Lehrerparkplätze am Schulzentrum Opherdicker Straße entsiegeln, damit Regenwasser versickern kann. Die Dächer der Schulgebäude begrünen und Niederschlag in Zisternen sammeln. Das alles sind Maßnahmen nach dem Schwammstadt-Prinzip, die Holzwickede klimarobuster machen werden. Für diese und weitere Bau-Projekte bekommt die Gemeinde rund 8 Millionen Euro Förderung vom Land NRW und von der Emschergenossenschaft. Vorstandsvorsitzender Uli Paetzel hat den Förderbescheid an Bürgermeister Till Knoche übergeben. Weiterlesen

Start großangelegter Kanalsanierung in Dinslaken

Dinslaken. Ab dem kommenden Montag (19.10.) macht der Lippeverband im Auftrag der Stadt Dinslaken die Kanäle in Teilen der Hünxer Straße, der Hanielstraße sowie der Krusenstraße und der Luisenstraße wieder fit für die Zukunft. Die durch Bergsenkungen und altersbedingt geschädigten Kanäle und Anschlussleitungen müssen umfassend saniert und erneuert werden. In die Maßnahme investiert die Stadt Dinslaken über fünf Millionen Euro. Für die Umsetzung dieser und weiterer wasserwirtschaftlicher Maßnahmen haben Stadt und Wasserwirtschaftsverband eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Weiterlesen

Emscher-Mündung: Landmarke als Krönung der Renaturierung

Dinslaken/Voerde. Die Renaturierung der Emscher-Mündung in den Rhein bei Dinslaken und Voerde ist eines der symbolträchtigsten Leuchtturmprojekte im Rahmen des blaugrünen Umbaus der Emscher. Als Krönung der Neugestaltung entsteht im kommenden Jahr auf der Südseite der Emscher und direkt am Rhein eine ganz besondere Landmarke, die als städtebauliches Ausrufezeichen – sicht-, erleb- und begehbar – die Bedeutung der Emscher-Revitalisierung würdigt. Bewusst erinnert die Form des „Emscher-Leuchtturms“ an ein in den Himmel emporragendes Kanalrohr, denn erst die von der Emschergenossenschaft verlegten Kanäle ermöglichten die Abwasserfreiheit in der Emscher und somit ihre ökologische Umgestaltung. Baubeginn für den Emscher-Leuchtturm ist im kommenden Februar. Weiterlesen

Stadthausstraße wird umgebaut

Hamm. Ab Montag, 26. Oktober, werden Stadt Hamm und Lippeverband die Stadthausstraße auf einer Länge von rund 70 Metern ausbauen und den vorhandenen Kanal ersetzen. Während der rund achtmonatigen Baumaßnahme wird der bestehende Aufbau der Stadthausstraße vollständig zurück gebaut und durch eine Betonsteinpflasterdecke mit Stellplätzen und Grünflächen im nördlichen Bereich sowie eine neu anzulegende Klinkerfläche im südlichen Bereich ersetzt. Zudem werden ein neuer Kanal (inklusive Hausanschlussleitungen und Entwässerungssystemen) gebaut, vorhandene Versorgungsleitungen umgelegt, zwei zusätzliche Bäume gepflanzt und fünf Poller – zwei Poller sind statisch, ein Poller ist statisch, aber herausnehmbar und zwei Poller sind hydraulisch absenkbar – eingebaut. Weiterlesen

Emschergenossenschaft informiert Anwohnende zur Lanferbach-Renaturierung

Gelsenkirchen. Der Lanferbach wird grüner und erlebbarer: Ende Oktober/Anfang November beginnt die Emschergenossenschaft mit der ersten naturnahen Umgestaltung des bereits abwasserfreien Gewässers. Im Vorfeld der Bauarbeiten lädt der Wasserwirtschaftsverband zu einer Informationsveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner ein: am Mittwoch, 14. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Liebfrauen-Gemeindezentrum an der Horster Straße 301b, Gelsenkirchen. Dort informieren Vertreter*innen der Emschergenossenschaft und der Unteren Wasserbehörde Gelsenkirchen über den Hintergrund der Baumaßnahme und das geplante Vorgehen und stehen für Fragen der Bürger*innen zur Verfügung. Weiterlesen

Geschichten von der Berne: Schüler*innen auf Spurensuche

Bottrop. Im Rahmen des Mitmach-Projektes „Geschichten von der Berne“ haben Kinder der Offenen Ganztagsbetreuung der Schillerschule in ihren Ferien zur Historie des Gewässers recherchiert. Unter anderem wurden Interviews mit Menschen aus dem Stadtteil Ebel geführt und künstlerische Konzepte entwickelt. So lernten sie den Fluss, der von der Emschergenossenschaft im Zuge des Generationenprojektes Emscher-Umbau vom Abwasser befreit wurde, ganz neu kennen. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern haben die Grundschüler*innen Wandgestaltungen sowie ein Hörstück geschaffen – beides ist nun entlang der Berne in Ebel erleb- und erfahrbar. „Geschichten von der Berne“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Emschergenossenschaft und der Stadt Bottrop, gefördert wurde es mit Mitteln des nordrhein-westfälischen Städtebauministeriums. Weiterlesen

Hören und erleben wie Klimaanpassung und Wasserwirtschaft funktionieren

Gladbeck/Emscher-Region. Neugierde, ein Smartphone und Kopfhörer, mehr braucht es nicht, um die neue Klima.Tour auf der Mottbruchhalde in Gladbeck abzulaufen. Bei der interaktiven Audiotour erfahren Erwachsene und Kinder eine Menge über Wasserwirtschaft, Stadtentwicklung und Klimaanpassung – und wie alles zusammenhängt. Wie funktioniert ein Pumpwerk? Was ist ein Entlastungsbauwerk? Was passiert mit Regenwasser im Normalfall oder in einer Schwammstadt: All das entdecken die Hörenden beim Spaziergang auf der Halde entlang der neun Stationen. Ergänzt werden die Texte im Ohr von Infostelen vor Ort. Zukunftsinitiative Klima.Werk, Emschergenossenschaft und Stadt Gladbeck haben das neue Freizeit- und Informationsangebot zusammen erstellt. Weiterlesen

Niederschlag: Auch der September war zu trocken

Emscher-Lippe-Region. Der Oktober ist an seinem ersten Tag mit viel Regen gestartet, jedoch täuscht dies über einen aktuellen sehr ernstzunehmenden Trend hinweg: Der vergangene September ist verglichen mit dem 130-jährigen Durchschnittswert der vierte aufeinander folgende Monat in diesem Jahr gewesen, in dem es zu wenig regnete. Bereits seit Juni hält diese Tendenz an. Im letzten Drittel des Septembers fiel sogar über neun Tage hinweg überhaupt kein Niederschlag. Das ist das Ergebnis der hydrologischen Auswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). Weiterlesen

Trockener September: Niedrigste Niederschlagssumme in Werl gemessen

Werl. Der Oktober ist an seinem ersten Tag mit viel Regen gestartet, jedoch täuscht dies über einen aktuellen sehr ernstzunehmenden Trend hinweg: Der vergangene September ist verglichen mit dem 130-jährigen Durchschnittswert der vierte aufeinander folgende Monat in diesem Jahr gewesen, in dem es zu wenig regnete. Bereits seit Juni hält diese Tendenz an. Im letzten Drittel des Septembers fiel sogar über neun Tage hinweg überhaupt kein Niederschlag. Das ist das Ergebnis der hydrologischen Auswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). Weiterlesen

Trockener September: Höchste Niederschlagssumme in Mülheim an der Ruhr gemessen

Mülheim an der Ruhr. Der Oktober ist an seinem ersten Tag mit viel Regen gestartet, jedoch täuscht dies über einen aktuellen sehr ernstzunehmenden Trend hinweg: Der vergangene September ist verglichen mit dem 130-jährigen Durchschnittswert der vierte aufeinander folgende Monat in diesem Jahr gewesen, in dem es zu wenig regnete. Bereits seit Juni hält diese Tendenz an. Im letzten Drittel des Septembers fiel sogar über neun Tage hinweg überhaupt kein Niederschlag. Das ist das Ergebnis der hydrologischen Auswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). Weiterlesen