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Eines unserer wichtigsten Prinzipien ist der kontinuierliche Dialog mit der Öffentlichkeit – unabdingbar in einem Arbeitsgebiet wie der Wasserwirtschaft mit ihrem unmittelbaren Einfluss auf das Leben der Menschen in der Region. Es ist für uns daher selbstverständlich, über unsere Aktivitäten stets auf dem Laufenden zu halten. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Lippe-Region. Was lebt eigentlich in und an der Lippe? Dieser Frage sind der Lippeverband, der NABU NRW und die Landschaftsagentur Plus beim ersten „Tag der lebendigen Lippe“ nachgegangen. Dazu untersuchten Forscherinnen und Forscher am zweiten Juli-Wochenende die biologische Vielfalt in den Lippe-Auen bei Haus Vogelsang in Datteln. Im Jubiläumsjahr des Lippeverbandes nun die erfreuliche Auswertung: Insgesamt wurden rund 950 Tier- und Pflanzenarten kartiert. Die Vielzahl der teils gefährdeten Arten zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert die neu geschaffenen, naturnahen Auenlandschaften für die Artenvielfalt bieten. In den vergangenen drei Jahren wurde die 24-stündige Untersuchung von Flora und Fauna an ökologischen Schwerpunkten entlang der Emscher durchgeführt, so zuletzt am Hof Emscher-Auen in Castrop-Rauxel/Dortmund.
Hamm. Die Kleinkläranlage Süddinker reinigt das Abwasser von rund 30 angeschlossenen Wohneinheiten im Hammer Bezirk Rhynern. Altersbedingt muss die wasserwirtschaftliche Anlage nun komplett erneuert werden. Dafür modernisiert der Lippeverband das sogenannte SBR-Verfahren (Sequencing Batch Reactor) der Kläranlage. Diese Technik ermöglicht Abwasserreinigung auf kleinstem Raum: Bei der vollbiologischen Anlage können die biologische Klärung und die Nachklärung zeitlich versetzt in derselben Kammer stattfinden. Für den Umbau führt der Wasserwirtschaftsverband ab kommenden Montag für voraussichtlich rund fünf Monate umfassende Arbeiten durch. Während des Bauzeitraumes ist in der Straße Im Hagen stellenweise mit eingeschränkten Durchfahrtsmöglichkeiten zu rechnen – die Straße bleibt jedoch grundsätzlich befahrbar. Der Lippeverband bittet um Verständnis.
Recklinghausen. Die Emschergenossenschaft beginnt in der kommenden Woche an der Friedrich-Ebert-Straße in Recklinghausen mit der Sanierung der Brücke über den Breuskes Mühlenbach. Die Infrastruktur-Maßnahme, in die der Wasserwirtschaftsverband rund 500.000 Euro investiert, dauert zirka sechs Monate. Abschnittsweise wird die Brücke immer nur in eine Richtung befahrbar sein. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.
Recklinghausen. Die aktuell stattfindende Instandsetzung der Brücke über den Hellbach an der Bozener Straße in Recklinghausen wird bis Ende des Jahres andauern. Im Zuge der im Juni begonnenen Arbeiten an der Unterseite des Brückenüberbaus hat die Emschergenossenschaft festgestellt, dass das Schadensbild deutlich stärker ausgeprägt ist als es die vorherigen Untersuchungen erwarten ließen. Ursprünglich war die Fertigstellung für August geplant.
Bottrop. Die Emschergenossenschaft beginnt in Kürze mit dem nächsten Bauabschnitt zur Instandsetzung einen Spundwandkanals an der Boye in Bottrop. Dabei wird nun der Spundwandfuß saniert. Aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse vor Ort muss die Emschergenossenschaft kurzfristig Anfang kommender Woche acht junge Bäume entnehmen. Die von Fachleuten erarbeitete und bewertete Maßnahme wurde von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.
Der Emscher-Umbau ist beendet – doch die Transformation des Ruhrgebietes beginnt gerade erst. Anlässlich der erreichten Abwasserfreiheit in der Emscher haben wir im März 2022 zum Weltwassertag unseren Podcast „Redefluss“ gestartet. Prof. Dr. Uli Paetzel diskutiert darin mit wechselnden Gästen über wichtige Zukunftsfragen.
Für Anfragen von berichterstattenden Journalistinnen und Journalisten steht Ihnen gerne unsere Pressestelle zur Verfügung.