An Emscher und Lippe. Der „Erhalt der Gletscher“ ist das Motto des diesjährigen Weltwassertages, der am Samstag (22. März) begangen wird. Bedingt durch den Klimawandel schrumpfen die Gletscher rapide – mit gravierenden Folgen für Ökosysteme, Wasserressourcen und die menschliche Sicherheit. Auch in den Einzugsgebieten von Emschergenossenschaft und Lippeverband kann die immer schneller fortschreitende Eis- und Schneeschmelze durch Überlagerungen von Ereignissen zu Hochwassersituationen an Emscher und Lippe führen, insbesondere in den Mündungsbereichen der beiden Nebenflüsse des Rheins in Dinslaken/Voerde und Wesel. Weiterlesen
Recklinghausen / Castrop-Rauxel. Der Natur- und Wasser-Erlebnis-Park ist bald um ein neues Emscher-Erlebnis reicher: Der Emscher-Strand oberhalb des renaturierten Flusses – einst eine kühne Vision – wird Wirklichkeit! In Recklinghausen, unmittelbar an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel hat die Emschergenossenschaft nun auf einer Länge von 70 Metern und auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern rund 200 Kubikmeter Sand aufgeschüttet. Fertig ist der Emscher-Strand damit aber noch lange nicht, denn an der konkreten Ausgestaltung dieser Attraktion will die Emschergenossenschaft die Bevölkerung teilhaben lassen: Der sogenannte Strandtag findet am 13. Juni im Emscherland statt, über die genauen Zeiten und Details wird der Wasserwirtschaftsverband noch rechtzeitig informieren. Weiterlesen
Bottrop. Die Emschergenossenschaft muss am Donnerstag, 20. März, Grünschnittarbeiten im Bereich der Vorthbachmündung in die Boye in Bottrop vornehmen. Für die Maßnahme liegt eine entsprechende Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde vor, die Schnittarbeiten werden zudem eng begleitet. Die Maßnahme dient der Vorbereitung einer Fläche für ein Forschungsprojekt, das zeitnah beginnen soll – andernfalls wäre dies erst im Oktober nach Ende der Brutschutzperiode möglich gewesen. Vor Beginn der Schnittarbeiten erfolgt daher eine sorgfältige Kontrolle auf Vogelnester, um Brutstätten zu schützen. Weiterlesen
Herne. Zur Verbesserung der Gewässerqualität im Hüller Bach baut die Emschergenossenschaft an der Hofstraße einen sogenannten Retentionsbodenfilter. Den Startschuss für die Maßnahme gab der Wasserwirtschaftsverband am Dienstag gemeinsam mit der Stadt Herne. In den Bau der Anlage investiert die Emschergenossenschaft 3,1 Millionen Euro. Mitte 2027 soll sie in Betrieb genommen werden. Weiterlesen
Dortmund. Einst war das Gebiet an der Emscher ein hinter Zäunen abgesperrter Meideort – heute lädt eine blaugrüne Idylle zum Erleben des neuen Naturraums ein: Seit 15 Jahren ist die Emscher in Dortmund vollständig vom Abwasser befreit und in weiten Teilen bereits renaturiert. Das neue Emscher-Erlebnis in Dortmund konnte im vergangenen Jahr um einen Naschort erweitert werden. Dieser entstand im Unionviertel im Rahmen der Kooperation „Gemeinsam für Emscher und Lippe“ zwischen der Emschergenossenschaft und dem NRW-Städtebauministerium. Maßgeblich initiiert und unterstützt wurde die Realisierung des Naschortes durch das Schlaraffenband Ruhr – einem Zusammenschluss der Ernährungsräte aus den Städten Dortmund, Essen und Bochum, die gemeinsam die Vision der essbaren Stadt entlang der wichtigsten Radwege der Region durch Naschorte erlebbar machen wollen. Bewirtschaftet wird der Projektgarten von der EWEDO GmbH, die in Kooperation mit dem Jobcenter Dortmund Arbeitsgelegenheiten anbietet. Unter Einbindung von Partner*innen aus dem Quartier, u.a. Imker*innen des Westfalen-Kollegs, Kitas oder dem Familienbüro Innenstadt-West, werden regelmäßig Mitmach-Aktionen durchgeführt. Weiterlesen
Dortmund-Marten. Die Renaturierung des Roßbachs und seiner Nebengewässer wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen des Generationenprojektes Emscher-Umbau bereits nahezu vollständig abgeschlossen. Zur weiteren Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit des Roßbachs und des Hochwasserschutzes in Dortmund-Marten steht nun der finale Bauabschnitt an: Im Zuge dieser Maßnahme wird der Düker am Bärenbruch abgebrochen und durch einen Brückenneubau ersetzt. Dabei wird die derzeitige Straße Bärenbruch künftig rund 1,80 Meter höher liegen – bei Hochwasserereignissen können künftig mehr Wassermassen die Straße schadlos unterqueren, ein Rückstau wird vermieden. Den Startschuss für die Baumaßnahme feierte die Emschergenossenschaft am Montag (10.3.) gemeinsam mit der Stadt Dortmund. Dabei gab der Wasserwirtschaftsverband auch bekannt, dass er nach Beendigung der Baumaßnahme sein Gelände am Roßbach öffnet und somit für einen nahezu durchgängigen Rad- und Spazierweg von Dortmund-Marten bis Dortmund-Huckarde sorgt. Weiterlesen
Emscher-Lippe-Region. Die Forscherbox „Rund um das Wasser“ steckt voller Mitmach-Experimente, mit denen Kinder spielerisch mehr über das nasse Element lernen können. Entwickelt wurde das Material von Emschergenossenschaft und Lippeverband in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen. Für Lehrkräfte, Studierende und Umweltbildner*innen bieten die Kooperationspartner nun die Fortbildung „Experimente rund um das Wasser“ an, damit die Teilnehmenden ihren Unterricht mithilfe der Box noch interessanter gestalten können. Das Online-Angebot startet am kommenden Dienstag, 11. März, um 16 Uhr mit einer Einführungsveranstaltung über Zoom. Weitere Informationen zum Kurs und zur Anmeldung gibt es online unter bildung.eglv.de. Weiterlesen
Emscher-Lippe-Region. Auf einen sehr nassen Januar folgte ein sehr trockener Februar: In beiden Verbandsgebieten – sowohl im Einzugsbereich der Emschergenossenschaft als auch des Lippeverbandes – erreicht der Februar 2025 Platz 6 unter den 10 trockensten Februarmonaten seit 1931. Das ist das Ergebnis der monatlichen hydrologischen Auswertung der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände. Weiterlesen
Castrop-Rauxel. Die Emschergenossenschaft führt aktuell in Vorbereitung der Renaturierung der Emscher in Castrop-Rauxel Baugrunderkundungen im Fluss durch. Dafür werden zurzeit mit einem Bagger Proben aus der Emscher genommen. Weiterlesen
Emscher-Lippe-Region. Jedes Jahr am 8. März wird international der Weltfrauentag begangen. Bei Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV), gemeinsam Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken, ist der Anteil der Frauen in den vergangenen Jahren gestiegen – auch im technischen Bereich, der vermeintlichen „Männerdomäne“. Eine der Kolleginnen ist Jennifer Smandzich. Die gebürtige Marlerin, die in Oberhausen lebt, arbeitet seit elf Jahren beim Lippeverband. Als Vorhandwerkerin ist sie im Betriebsbereich Westliche Lippe vorwiegend in Dinslaken, Voerde und Hünxe beschäftigt. Eine ihrer größten Bewährungsproben erlebte die 33-Jährige während des Hochwasserereignisses zum Jahreswechsel 2023/2024. Da der zuständige Meister damals krankheitsbedingt ausfiel, musste sie Verantwortung übernehmen. Weiterlesen