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Duschen, Kochen, Putzen – alltägliche Vorgänge, bei denen jedes Mal Abwasser anfällt. Was dann in den unterirdischen Kanälen verschwindet und am Ende in der Kläranlage landet, ist weit mehr als ein Abfallprodukt: Der stetige Strom an Abwasser ist besonders aufgrund seiner konstant hohen Temperatur eine verlässliche Energiequelle. Bisher spielt Abwasser in der Debatte zur Energiewende noch eine untergeordnete Rolle. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Abwasser wird es immer geben. Es ist eine lokale, sichere, regenerative und langfristig verfügbare Energiequelle und unkompliziert nutzbar. Über all diese Vorteile der als Aquathermie bezeichneten Abwasserwärmenutzung informierten Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) am Mittwoch in Bochum unter anderem Vertreter*innen aus der Wohnungswirtschaft, der Politik sowie von Stadtwerken.