Emscher-Hauptlauf. Foto: Hans Blossey/EGLV

Emscherland

Natur- und Wassererlebnis

An der Stadtgrenze zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen setzt die Emschergenossenschaft zusammen mit den beteiligten Kommunen (neben Castrop-Rauxel und Recklinghausen auch Herne und Herten) und dem RVR bis 2023 das Projekt „Emscherland“ um. Zu den darin enthaltenen Projektbausteinen gehören der Natur- und Wasser-Erlebnis-Park, die Emscher-Promenade, der Gewässer-Lernort und Wasser-Erlebnis (Blaues Klassenzimmer) sowie die Emscher-Terrassen. Gefördert werden diese Maßnahmen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ebenfalls zum „Emscherland“ gehört der Bau der Brücke „Sprung über die Emscher“, der im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert wird.

Förderung und Fördergeber

Förderung

Förderung

Fördergeber (Sprung über die Emscher)

Förderung (Sprung über die Emscher)

Natur- und Wasser-Erlebnis-Park

Dort, wo die Emscher, der Suderwicher Bach und der Rhein-Herne-Kanal aufeinandertreffen, entsteht auf einer Fläche von rund 30 Hektar ein interkommunaler Erlebnispark. Die vielfältigen Angebote des Parks umfassen einen Wasserspielplatz, einen Staudengarten, ein Imkerhaus, eine Streuobstwiese und Bauerngärten, sowie die Emscher-Terrassen mit Weingärten. So bietet der Park Besucherinnen und Besuchern naturnahe Erholungsmöglichkeiten – verknüpft mit Bildungsangeboten –und verbindet dabei Stadt und Natur miteinander. Dazu bietet er die Kombination von Unterhaltung, Entspannung, Bildung und Naturerlebnis.

Wasserkreuz in Castrop-Rauxel. Foto: Andreas Fritsche/EGLV

Emscher-Promenade

Die neue Emscher-Promenade wird der Emscher auf einer Länge von 18 Kilometern von Castrop-Rauxel über Recklinghausen und Herne bis Herten folgen und dabei auch durch den Natur- und Wasser-Erlebnis-Park verlaufen. Die Städte auf dem Projektgebiet werden dabei entlang des „Blau-Grünen-Emscher-Bandes“ miteinander verbunden: So bieten verbesserte Wege und neue Brücken spannende Möglichkeiten für die Bevölkerung, die Emscher zu erleben. Zusätzlich entstehen vor Ort neue Erholungsräume am Wasser – hier wird die Aufenthaltsqualität am zentralen Fluss des Reviers mit dem Erreichen der Abwasserfreiheit nochmals gesteigert.

Gewässer-Lernort und Wasser-Erlebnis

Zwischen der Promenade und dem renaturierten Suderwicher Bach wird ein Gewässer-Lernort und Wasser-Erlebnis entstehen. Auf Sitzstufen am Wasser können Kinder und Jugendliche sich spielerisch mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Ergänzt wird dieser Parkabschnitt durch einen naturnahen Spielbereich mit Sandfläche, Sitzplätzen und Spielhügel.

Emscher-Terrassen

Bei den Emscher-Terrassen handelt es sich um ein etwa sieben Hektar großes Landschaftsplateau zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal. Von dort aus werden Besucherinnen und Besucher zukünftig einen weitreichenden Blick über den Natur- und Wasser-Erlebnis-Park haben. Neben einem zentralen Platz mit Bänken und einer Liegewiese bieten die südlichen Böschungsbereiche Platz für einen regionalen Weinberg – so verspricht das Areal eine hohe Erholungsqualität für die Zukunft.

Sprung über die Emscher

In direkter Nähe zum Natur- und Wasser-Erlebnis-Park entsteht in Castrop-Rauxel ein eindrucksvolles Bauwerk: Am Wasserkreuz können Radfahrende und Spazierende die Emscher und der Rhein-Herne-Kanal zukünftig über den „Sprung über die Emscher“ überqueren. Dabei stellt die Brücke eine neue Verbindung der Castrop-Rauxeler Stadtteile Henrichenburg und Habinghorst mit der Stadt Recklinghausen her und schließt sich damit direkt an das „Emscherland“-Projektgebiet an. 412 Meter lang wird die Zügelgurtbrücke nach ihrer Fertigstellung einmal sein und in doppelter S-Form über die Gewässer führen. Für das Brückenbauwerk verbaut die Emschergenossenschaft etwa 900 Tonnen Stahl.

Ansprechpersonen

Dr. Stephan Treuke

Gesamtkoordinator

Simone Kern

Projektleiterin Bau

Silke Wienforth

Projektleiterin Bau