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Abwasserkanal Emscher: Kastenprofile

Die Kanalrohre des Abwasserkanals Emscher (AKE) zwischen dem Pumpwerk Oberhausen und der Kläranlange Emscher-Mündung in Dinslaken sind etwas ganz Besonderes. Denn sie sind eckig! Und das hat einen einfachen Grund: Es spart Platz. Weil auf dem 3.200 Metern langen Abschnitt nicht so viel Platz für den Bau des AKE zur Verfügung stand, wurden hier eckige Rohre eingesetzt, die im Gegensatz zu runden Rohren keinen Mindestabstand zueinander halten müssen. Auch anders als auf der restlichen Strecke des Abwasserkanals wurden die Kastenprofile hier nicht im unterirdischen Vortrieb verbaut, sondern in offener Bauweise verlegt. Die eckigen Rohre haben einen Innendurchmesser von 2,45 Metern und einen Innenbreite von 2,25 Metern – dort würde sogar ein Auto durchpassen.
Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

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Abwasserkanal Emscher: Vortrieb

Die beiden Stahlbetonrohre für den Abwasserkanal Emscher wurden zwischen Dortmund und Oberhausen im unterirdischen Vortrieb verlegt – dafür waren gigantische Tunnelbohrmaschinen notwendig. Im Juni 2017 erreichten die Bohrmaschinen ihre finale Zielgrube am damals noch im Bau befindlichen Pumpwerk Oberhausen.
Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

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Abwasserkanal Emscher

Insgesamt wurden rund 17.000 Rohre für den gesamten Abwasserkanal Emscher (AKE) verlegt. Ihr Innendurchmesser reichte von 1,60 bis 2,80 Meter. Und die Rohre haben auch ein ordentliches Gewicht: Ein Kanalrohr wiegt 35 Tonnen.
Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

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Windenergieanlage

Das Windrad an der Emscher in Bottrop hat einen großen Anteil daran, dass die Kläranlage Bottrop komplett energieautark betrieben werden kann. Im Jahr 2021 hat die Windenergieanlage 5.279.434 Kilowattstunden elektrischen Strom erzeugt. Überschüssige Energie, die nicht zum Betrieb der Kläranlage gebraucht wird, wird in das öffentliche Netz eingespeist, so dass davon auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren.
Foto: Sven Breszyk/EGLV

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Abwasserkanal Emscher: Vortrieb

Im September 2012 war der unterirdische Kanalbau für den Abwasserkanal Emscher (AKE) in Dortmund-Mengede gestartet. Knapp viereinhalb Jahre später war es soweit und die große Tunnelbohrmaschine schaffte den Durchbruch in den Schacht des Pumpwerks Oberhausen in rund 40 Metern Tiefe. Die unterirdischen Vortriebsarbeiten für den „Emscherschnellweg unter Tage“ waren somit abgeschlossen.
Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

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Emscher in Dortmund

Idyllisch plätschert die Emscher durch Dortmund nahe der ehemaligen Kokerei Hansa – als wäre sie nie schmutzig gewesen. Die 170 Jahre alte Vergangenheit als Schmutzwasserfluss scheint vergessen. Nichts erinnert mehr an die begradigte „Köttelbecke“. Das Gewässer ist ein blauer Fluss mit grünen Ufern geworden, in dem sich mittlerweile sogar wieder zahlreiche Lebewesen tummeln.
Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

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Abwasserkanal Emscher

Auf 51 Kilometern Länge hat die Emschergenossenschaft den Abwasserkanal Emscher (AKE) zwischen Dortmund und Dinslaken verlegt. Insgesamt 17.000 Rohre ersetzen nun den einstigen Abwasserfluss. Bis zu 42 Meter tief fließt das Abwasser mit vier Kilometern pro Stunde unter der Erde. Mit der Inbetriebnahme des Pumpwerks Oberhausen ging auch der gesamte AKE im August 2021 in Betrieb.
Foto: Jochen Durchleuchter/EGLV

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Emscher-Haus

Das fast gänzlich im Krieg zerstörte Emscher-Haus in Essen wurde bis 1954 wiederaufgebaut und alle Kriegsschäden konnten beseitigt werden. Im Laufe der Jahre wurde das Verwaltungsgebäude immer wieder umgestaltet und erweitert. Alle Teile des Gebäudes haben ein Thema gemeinsam: Wasser und Gesundheit! Innen und außen haben Künstlerinnen und Künstler viele detaillierte Interpretationen des Motives geschaffen.
Foto: Archiv Emschergenossenschaft

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Kläranlage Bottrop

Die Kläranlage Bottrop befindet sich im Stadtteil Welheimer Mark. Sie ist eine der vier Kläranlagen entlang der Emscher. Sie wurde 1997 in Betrieb genommen und ist seither ein wichtiger Bestandteil des Generationenprojekts Emscher-Umbau. Die Anlage mit ihren vier Faultürmen ist nicht nur die größte im Emscher-System, sondern auch eine der größten und modernsten weltweit. Ihr Gesamt-Strombedarf entspricht dem Verbrauch einer Kleinstadt mit 30.000 Einwohner*innen, den sie mithilfe von Klärschlamm, Klärgas, Sonne und Wind selbst erzeugt.
Foto: Ilias Abawi/EGLV

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