Hoppeibach: Vorbereitungen für Renaturierung

Rodungen werden bis Ende Februar durchgeführt. Ökologische Verbesserung des Gewässers startet Mitte des Jahres

Hamm. Der Lippeverband bereitet bis Ende Februar die Renaturierung weiterer Abschnitte des Hoppeibachs in Hamm vor. Bis zum Ende der Fällperiode, die bis Ende Februar dauert, werden bauvorbereitende Rodungen zwischen dem Einlauf des Hochwasserrückhaltebeckens Hoppeibach und der Fangstraße durchgeführt. Der Lippeverband bittet um Verständnis.

Ab zirka Mitte des Jahres plant der Lippeverband mit dem Beginn der ökologischen Verbesserung des Hoppeibachs im Bereich zwischen dem Einlauf des Hochwasserrückhaltebeckens und der Fangstraße. Zusätzlich sollen im Zuge dieses anstehenden Bauabschnittes die sogenannten „Big Packs“ auf den Deichen hinter dem Pumpwerk Hoppeibach entfernt werden. Als Bauzeit für diesen Abschnitt plant der Lippeverband mit zirka zwölf Monaten.

Weitere Informationen zum Baubeginn wird der öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsverband, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, rechtzeitig vor Maßnahmenstart mitteilen.

Der Lippeverband
Der Lippeverband wurde vor 100 Jahren – am 19. Januar 1926 – gegründet, um die Folgen der Industrialisierung und des Bergbaus in Einklang mit der Natur, der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen zu bringen. Der Verband konnte ohne größere Zeitverluste seine Aufgaben angehen, da sich die Verbandsorgane entschlossen hatten, die Geschäftsführung mit der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft zu vereinigen. Man vermied dadurch den Aufbau einer eigenen Verwaltung. Sitz des neuen Verbandes wurde Dortmund. Dort war die Sesekegenossenschaft ansässig, die bereits 1913 nach Vorbild der Emschergenossenschaft gebildet worden war und nun im Lippeverband aufging. Zuständig war der Lippeverband nicht für das gesamte Lippe-Gebiet ab der Quelle, sondern für den industriell stark geprägten Raum von Lippborg bis Wesel – inklusive der Nebenlaufgebiete. Bis heute lebt der Lippeverband als öffentlich-rechtliche Einrichtung das Genossenschaftsprinzip als Leitidee des eigenen Handelns. Weitere Informationen zum Lippeverband sowie zu Veranstaltungen rund um das 100-jährige Bestehen finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf jubilaeum.eglv.de.