Umgestaltung des Hüller Bachs macht Fortschritte

Bauarbeiten für den 5. Bauabschnitt des neuen Abwasserkanals haben begonnen

Die Arbeiten für den Bau des neuen Abwasserkanals am Hüller Bach finden zwischen der Hofstraße in Herne und der Straße Hordeler Mühle in Bochum statt. Dabei sind folgende Straßen betroffen, an denen größere Baugruben für den Vortrieb erstellt werden bzw. als Zufahrt zu den Baugruben dienen: Es handelt sich um die Straßen Im Lakenbruch, Hundsweide, Gustavstraße bis in Höhe des Pumpwerks Herne-Hordeler Mühle in Herne. Auf Bochumer Stadtgebiet sind die Günnigfelder Straße und die Hüller-Bach-Straße in Höhe des Hüller Bachs, die Berthastraße und Hordeler Mühle betroffen.

Der zukünftige Baustellenverkehr erfolgt überwiegend über die genannten Straßen. Mit den Vorarbeiten, darunter die Kampfmittelsondierungen, wurde bereits begonnen. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen im Juli 2020. Die Maßnahme wird bis Anfang 2022 dauern. Bis Ende 2021 soll der Hüller Bach abwasserfrei sein.

Bei dem jetzt anstehenden 5. Bauabschnitt handelt es sich um den letzten Bauabschnitt für den Bau des neuen Abwasserkanals parallel zum Hüller Bach. In 2021 erfolgt die Anbindung der seitlichen Zuläufe an den neuen Sammler. Dazu gehören unter anderem die Umschlüsse am Pumpwerk Herne-Königsgrube, Herne-Hordeler Mühle und die Anbindung des Pumpwerks Herne-Röhlinghausen an den neuen Kanal.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das effizient Aufgaben für das Gemeinwohl mit modernen Managementmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,38 Milliarden Euro investiert werden. www.eglv.de