Klimaanpassung: Datteln auf dem Weg zur Schwammstadt

Datteln. Extremes Wetter mit Starkregen oder Hitze nimmt als Folge des Klimawandels zu. Regenwasser spielt bei der Anpassung an die veränderten Umstände in Städten eine zentrale Rolle. Die Zukunftsinitiative Klima.Werk setzt sich für den Umbau von öffentlichen und privaten Infrastrukturen ein – und hat mit der Stadt Datteln ein neues Mitglied. Damit wächst das Netzwerk von Emschergenossenschaft, Lippeverband und Kommunen und Datteln verpflichtet sich zum Handeln für eine klimaresiliente Region. Weiterlesen

Klimaanpassung: Oer-Erkenschwick auf dem Weg zur Schwammstadt

Oer-Erkenschwick. Extremes Wetter mit Starkregen oder Hitze nimmt als Folge des Klimawandels zu. Regenwasser spielt bei der Anpassung daran in Städten eine zentrale Rolle. Die Zukunftsinitiative Klima.Werk setzt sich für den Umbau von öffentlichen und privaten Infrastrukturen ein – und hat mit der Stadt Oer-Erkenschwick ein neues Mitglied. Damit wächst das Netzwerk von Emschergenossenschaft, Lippeverband und Kommunen und Oer-Erkenschwick verpflichtet sich zum Handeln für eine klimaresiliente Region. Weiterlesen

Großprojekt HaLiMa: Baubeginn an der Südaue steht bevor

Haltern-Lippramsdorf/Marl. Gleich zwei Meilensteine werden im Juli am Hochwasser- und Naturschutzprojekt in Haltern-Lippramsdorf/Marl (HaLiMa) erreicht: An der Nordaue stellt der Lippeverband einen weiteren Teilbereich fertig mit dem Ziel, sämtliche Arbeiten an der Nordaue bis September abzuschließen. Währenddessen werden auf der Südseite die Vorbereitungsarbeiten des Deichneubaus und der Auengestaltung ebenfalls in diesem Monat abgeschlossen. Vorher beantwortet Projektleiter Gerhard Formanowicz wieder Fragen von interessierten Bürger*innen zum Bauprojekt in einer Informationssprechstunde. Diese findet am kommenden Mittwoch, 9. Juli, von 15 Uhr bis 17 Uhr im Baucontainer am Oelder Weg statt. Weiterlesen

Grotenbach und Kirchhörder Bach: Blaugrüner Wandel durch umfangreiche Renaturierung

Dortmund/Witten. Auf den Stadtgebieten von Dortmund und Witten erwachen bald zwei Flüsse zu neuem Leben: die einst offenen Schmutzwasserläufe Grotenbach und Kirchhörder Bach. Die Emschergenossenschaft beginnt ab Mitte Juli die ökologische Umgestaltung beider Gewässer auf einer Länge von über sechs Kilometern. In diesem Zuge saniert der Wasserwirtschaftsverband auch den Witten-Annen-Kanal auf einer Länge von zirka 1,3 Kilometern. Die Maßnahmen, in die insgesamt rund 14 Millionen Euro investiert werden, sollen im Sommer 2028 abgeschlossen sein. Gemeinsam mit der Stadt Witten und der Stadt Dortmund gab die Emschergenossenschaft den Startschuss für die Maßnahme. Weiterlesen

Mitmachen erwünscht: Am Tag der Gießkanne gemeinsam Bäume retten

Emscher-Lippe-Region. Das Netzwerk „Deutschland gießt“, zu dem auch die Zukunftsinitiative Klima.Werk gehört, ruft am bundesweiten Tag der Gießkanne am Freitag, 4. Juli, Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Stadt- und Straßenbäume mit Wasser zu versorgen. Ziel ist es angesichts zunehmender Hitze- und Trockenphasen ein sichtbares Zeichen für Klimaanpassung und Klimaschutz zu setzen. Alle können mitmachen beim Erhalt von grüner Infrastruktur. Weiterlesen

Lippeverband baut neues Trennsystem in Hamm-Ostwennemar

Hamm. Im Stadtteil Ostwennemar baut der Lippeverband auf einer Strecke von rund 800 Metern neue Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle. Die Baumaßnahme startet an diesem Montag, 30. Juni, und dauert voraussichtlich zwei Jahre. Abschnittsweise werden in diesem Zeitraum die Straßen Mennenkamp und Lohkamp vollständig gesperrt. Der Lippeverband bittet um Verständnis. Weiterlesen

Tadashi Kawamatas Baumhäuser an der Boye

Bottrop/Gladbeck. An der Boye gibt es seit Kurzem ein ganz besonderes Kunstwerk zu entdecken: Die berühmten „Tree Huts“, die der Künstler Tadashi Kawamata weltweit installiert, montierte er nun auch an einer ehemaligen Stützwand des Abwasserkanals Boye, die einst für den Bau des Kanals benötigt wurde. Seit 2023 sind die Renaturierungsmaßnahmen an der Boye – einem Nebenlauf der Emscher, der durch Bottrop und Gladbeck fließt – abgeschlossen. Im Zuge der Umgestaltung und Revitalisierung der Boye hat die Emschergenossenschaft auf einer Länge von rund acht Kilometern neue Rad- und Fußwege angelegt, die dazu einladen, den Fluss zu erkunden. Hier soll zukünftig die Landschaft der Boye auch durch Kunst bereichert werden – ähnlich wie an der Emscher. Das Kawamata-Kunstwerk ist dabei nicht das erste. Weiterlesen

Lippeverband überprüft Talsperre am Rotbach

Dinslaken. Eine vertiefte Überprüfung seiner Talsperre am Rotbachsee führt der Lippeverband ab Montag, 30. Juni aus, um den ordnungsgemäßen Zustand des Hochwasserrückhaltebeckens sicherzustellen. Aufgrund vermehrten Baustellenverkehrs in diesem Bereich werden die Wege im nördlichen und westlichen Bereich des Rotbachsees gesperrt, eine entsprechende Umleitung für Spazierende und Radfahrende wird unter anderem östlich und südlich des Sees eingerichtet. Am Wochenende, wenn die Arbeiten ruhen, werden die Wegeverbindungen zwischenzeitlich wieder geöffnet. Weiterlesen

Natur zum Staunen: Kinder und Jugendliche präsentieren ihre Lieblingstiere aus der Lippe

Haltern am See. Ob Wasserschnecke, Weißstorch oder Libelle, sie alle haben eines gemeinsam: Sie leben an und in der Lippe. Was die kleinen Tiere besonders macht, zeigten die Schülerinnen und Schüler des Joseph-König-Gymnasiums und der Joseph-Hennewig-Schule in Haltern am See in einer kreativen Ausstellung im Blauen Klassenzimmer an der Stever. Die Ausstellung fand als krönender Abschluss des Projektes „Flora und Fauna an und in der Lippe“ des Lippeverbandes im Beisein des Halterner Bürgermeisters Andreas Stegemann und Liana Weismüller (Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit beim Lippeverband) statt. Weiterlesen

Keine Schmutzwassereinleitung in die Emscher

Oberhausen. Seit bereits mehr als drei Jahren ist die Emscher vollständig vom Abwasser befreit und wird in den kommenden Jahren Stück für Stück naturnah umgestaltet. Gleichwohl gehen von Zeit zu Zeit mehrere besorgte Anrufe aus dem Oberhausener Ortsteil Holten bei der Emschergenossenschaft ein – einige Anwohner*innen befürchteten, dass weiterhin Schmutzwasser in die Emscher gelangt, da im Bereich westlich des Holtener Bruchs trübe Wassereinleitungen zu beobachten waren. Die Emschergenossenschaft kann jedoch beruhigen und aufklären: Hierbei handelt es sich keineswegs um Schmutzwassereinleitungen, sondern um eine Mischung aus Regen- und Grundwasser aus dem Pumpwerk Oberhausen-Waldteichgraben – und dieses Gemisch hat naturgemäß eine trübe Färbung. Die leicht rotbraune Färbung wird durch Eisenockerbestandteile im Grundwasser hervorgerufen. Weiterlesen