Lippeverband legt Zuwegung an

Betriebsweg entsteht zwischen Deich und Regenrückhaltebecken

Dorsten. In Nähe der Zechenbahnbrücke Dorsten legt der Lippeverband in den kommenden Tagen eine neue Zuwegung an. Der zirka hundert Meter lange Weg entsteht zwischen dem Deich und ehemaligen Regenrückhaltebecken der Ruhrkohle. Die Zuwegung dient nicht nur der jederzeit möglichen Überprüfung der Becken, sondern sie stabilisiert auch gleichzeitig den Deichfuß. Ein positiver Nebeneffekt – denn durch das Einbringen eines Sand-Kies-Gemisches verbreitert sich der Deichfuß. Die Arbeiten beginnen am Ende der Woche und dauern voraussichtlich 14 Tage lang an.

Flussdeiche sind in der Lippe-Region unverzichtbar. Da durch Bergsenkung das natürliche Gefälle der Flüsse stark beeinträchtig ist, mussten abgesunkene Gewässerbereiche so weit angehoben und mit Deichen abgesichert werden, bis die Höhenlage der früheren Sohle erreicht war. So konnte der Abfluss wieder gewährleistet werden. Deiche schützen das tiefer liegende Umland vor Hochwasser.

Besonders im dicht besiedelten Revier entstand so eine Deich- und Polderlandschaft. Der Bau zahlreicher Deiche und Pumpwerke wurde notwendig, um die Polderflächen hinter den Deichen von Wasser freizuhalten. Die ständig zunehmenden Bergsenkungen machten diese wasserwirtschaftliche Lösung unentbehrlich. Die Deiche und Dämme werden regelmäßig durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lippeverbands kontrolliert.