Katernberger Bach: Vorbereitungen für naturnahes Gewässer

Emschergenossenschaft baut neues Reinwasserpumpwerk

Essen. Die Emschergenossenschaft wird bis Ende Februar in Essen-Katernberg im Grünzug sowie zwischen dem Bahnhof Essen-Zollverein-Nord und der Bullmannaue Fällarbeiten durchführen. Weitere Fällungen wird es auf den Flächen der Emschergenossenschaft entlang des Katernberger Bachs zwischen dem Pumpwerk Essen-Schonnebeck und der Gelsenkirchener Straße geben. Diese Arbeiten sind die Voraussetzung für die weitere ökologische Umgestaltung des Katernberger Bachs.

Denn: Damit das neue offene Gewässer, das künftig durch den Grünzug Essen-Katernberg fließt, aus dem Oberlauf gespeist werden kann, baut die Emschergenossenschaft auf dem Gelände des Pumpwerks Essen-Schonnebeck zunächst ein neues Reinwasserpumpwerk.

Bauarbeiten beginnen in der zweiten Jahreshälfte

Über eine etwa 1,2 Kilometer lange Druckrohrleitung wird das Wasser dann zum Katernberger Bach geleitet und fließt auf Höhe des evangelischen Friedhofs in das neue Gewässer. Diese Leitung verläuft vom Pumpwerk aus in Richtung Norden bis zur Ückendorfer Straße, folgt deren Verlauf in Richtung Westen und unterquert dann die Straße Schonnebeckhöfe in Richtung Bullmannaue. Dann verläuft sie auf den letzten 400 Metern durch die genossenschaftlichen Grünflächen. Der Bau des Reinwasserpumpwerks und die Verlegung der Druckrohrleitung sollen in der zweiten Jahreshälfte 2020 beginnen und etwa zwei Jahre dauern.

Bäume bleiben durch Trassenverschiebung erhalten

Kleinere Fällarbeiten wird es auch im Grünzug Essen-Katernberg geben. Bei Baumfällungen im vergangenen Jahr blieben mehrere prägende Bäume erhalten, um den vorhandenen Baumbestand so weit wie möglich beizubehalten. Während nun ein Teil dieser Bäume durch leichte, lokale Trassenverschiebungen endgültig erhalten bleiben kann, ist für vereinzelte Bäume eine Fällung dennoch unumgänglich.

Während der gesamten Arbeiten kann es vereinzelt zu Nutzungseinschränkungen innerhalb der betroffenen Grünflächen kommen. Die Emschergenossenschaft bittet die Bevölkerung dafür um Verständnis.