Emschergenossenschaft beteiligt sich am Digital Campus Zollverein

Essen. Die Emschergenossenschaft hat am Mittwoch zusammen mit zahlreichen Unternehmen aus der Region den Digital Campus Zollverein e.V. gegründet. Das Ziel: Leuchtturmprojekte zum Thema „Industrial B2B“ werden gemeinsam mit Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung entwickelt, getestet und vorangetrieben. Mit der Beteiligung treibt Deutschlands ältester und größter Wasserwirtschaftsverband die Digitalisierung seiner Kernaufgaben voran.

Pumpwerke, Kanalnetzsteuerung, Abwasserreinigung – oder der Einsatz von „Virtual Reality“ in der Planung von Betriebsanlagen: Das Thema „Digitalisierung“ ist längst auch in der Wasserwirtschaft angekommen. „Digitalisierung verändert die Welt – und wir wollen sie für unsere Region mitgestalten. Nicht solitär, sondern gemeinsam in einem Netzwerk mit starken Partnern“, sagt Dr. Emanuel Grün, Technik-Vorstand bei der Emschergenossenschaft.

Gründungsmitglieder

Bei der Gründungsversammlung im Erich Brost-Pavillon auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein waren neben der Emschergenossenschaft zahlreiche weitere namhafte Unternehmen dabei: Accenture, E.ON, ETL, Haniel, Open Grid Europe, opta data, RAG, RAG-Stiftung, Stadtwerke Essen, Stiftung Zollverein, Universitätsklinikum Essen, thyssenkrupp und die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG).

Mit der Vereinsgründung des Digital Campus Zollverein am Mittwoch wurde ein erster Schritt gemacht. Ab dem 1. Januar 2020 nimmt der Verein dann seine Arbeit auf Schacht XII in Halle 2 auf. Initiiert wurde der Digital Campus Zollverein von der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG), der Stiftung Zollverein und der Schmiede Zollverein.