Emscher-Höfe werden vorerst geschlossen

Beitrag der Emschergenossenschaft zur Eindämmung des Coronavirus

Betroffen sind der Emscherquellhof in der Gemeinde Holzwickede, wo die Emscher – der zentrale Fluss des Ruhrgebietes – entspringt. Im weiteren Verlauf der Emscher befindet sich die zweite Anlage, der Hof Emschertal, am großen Hochwasserrückhaltebecken der Emschergenossenschaft an der Stadtgrenze Castrop-Rauxel/Dortmund.

Der dritte Hof, der BernePark, befindet sich in Bottrop-Ebel. Dabei handelt es sich um die ehemalige Kläranlage Bernemündung, die 2010 im Rahmen der ersten Emscherkunst-Ausstellung von der Emschergenossenschaft zu einem offenen Bürgerpark umgestaltet wurde.

Die vierte Anlage ist der Hof Emschermündung in Dinslaken – dort, wo die Emscher auf den Rhein trifft. Der Hof Emschermündung befindet sich unmittelbar an der neuen Auenlandschaft, die aktuell von der Emschergenossenschaft im Rahmen des Emscher-Umbaus gestaltet wird. Die Mündung der Emscher in den Rhein wird dabei rund 500 Meter nach Norden verlegt und zu einem ökologischen Schwerpunkt ausgebaut.

Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis für die vorläufigen Schließungen. Letztlich dient es jedoch der Eindämmung des Coronavirus und damit der Gesundheit aller. Sobald die Emscher-Höfe wieder geöffnet werden können, wird die Emschergenossenschaft dies bekanntgeben.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das effizient Aufgaben für das Gemeinwohl mit modernen Managementmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit der Stadt das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,38 Milliarden Euro investiert werden. www.eglv.de