Bauarbeiten am Hauptkanal Sterkrade schreiten voran

Abwasserkanal wird im unterirdischen Vortriebsverfahren verlegt

Dabei wird der Boden mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch abgebaut und zutage gefördert. Die Kanalrohre werden vom Startschacht aus in den Boden gepresst – die Lärmbelästigung wird dabei so gering wie möglich gehalten.

Die weiteren vorbereitenden Arbeiten, die Anlieferung der Kanalrohre und die Abfuhr des Bodenmaterials erfolgen ausschließlich montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis bei Beeinträchtigungen. Die Fertigstellung der Arbeiten in diesem Bauabschnitt ist im Sommer 2021 geplant.

Auch die weiteren Bauabschnitte liegen im Zeitplan: Im Bereich zwischen der Autobahn 3 und der Erlenstraße werden die Arbeiten voraussichtlich im November 2020 fertiggestellt. Die Bauarbeiten am Gewässer im letzten Bauabschnitt ab der Wewelstraße sollen bis Ende 2021 beendet werden.

Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft betreibt in Oberhausen 8 Pumpwerke, 3 Sonderbauwerke wie Hochwasser- oder Regenrückhaltebecken und rund 26,8 Kilometer Kanäle (davon 19,9 Kilometer Emscher). Außerdem unterhalten die Verbände in Oberhausen rund 39,5 Kilometer Wasserläufe.

Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das effizient Aufgaben für das Gemeinwohl mit modernen Managementmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,38 Milliarden Euro investiert werden. www.eglv.de