HaLiMa: Nächste Bürgersprechstunde am 13. Mai

Lippeverband beantwortet Fragen von Bürgerinnen und Bürgern

Haltern am See / Marl. Die Arbeiten des Lippeverbandes im Zuge des Hochwasser- und Naturschutzprojektes in Haltern-Lippramsdorf/Marl (HaLiMa) schreiten voran. Gebaut wird aktuell südlich der Lippe im Bereich des Kunstwerks „Wasserstände“ in Marl-Sickingmühle. Wer mehr über die Baumaßnahme erfahren möchte, ist eingeladen, am 13. Mai zum Baucontainer am Oelder Weg zu kommen. Dort beantwortet Projektleiter Gerhard Formanowicz von 15 bis 17 Uhr wieder die Fragen von interessierten Bürger*innen.

Die Baumaßnahmen südlich der Lippe sind bereits in vollem Gange. Nachdem ein Betriebsgebäude des Chemieparks östlich des Kunstwerks „Wasserstände“ abgerissen wurde, begann der Bau eines neuen Deichs. Dieser entsteht auf einer Länge von rund 500 Metern zwischen dem Wesel-Datteln-Kanal und dem Pumpwerk Marl-Bonenkamp. Die Hälfte des Deichs ist bereits gebaut. In den kommenden Wochen wird er an den bereits bestehenden Deich am Pumpwerk Bonenkamp angeschlossen. Ziel der Baumaßnahme ist es, bis Ende 2026 eine neue, zirka fünf Hektar große Aue im Bereich des Kunstwerks Wasserstände fertigzustellen.

Der Lippeverband
Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zurzeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren. www.eglv.de