Klärwerk Emschermündung (KLEM) – Umstellung auf vPLS

Die Kläranlage Emschermündung (KLEM) wird derzeit mit einem veralteten iFIX-System und einer heterogenen S7-Automatisierungslandschaft betrieben. Da die Server ihre Lebensdauer erreicht haben und keine neuen Versionen verfügbar sind, soll KLEM nun gemäß Technischer Regelung in das virtuelles, zentrales Prozessleitsystem (vPLS) auf Basis des Prozessleitsystems Siemens PCS 7 integriert werden.

Dabei werden einheitliche Koppel-Automatisierungssysteme (=Koppel-AS) eingesetzt werden, die zwischen der vorhandenen Automatisierungsumgebung und dem neuen vPLS-System zwischengeschaltet werden. Diese Koppel-AS stellen dann die Basis für eine vollständige Überführung/Umsetzung der Automatisierungsprogramme mit Hilfe der standardisierten Bausteinbibliothek WCMT dar. Bei dieser Lösung kann die vollständige Umsetzung in den unteren Feldebenen ggf. später im Rahmen von separaten Reinvest-Maßnahmen erfolgen. Aktuell laufen bereits die Reinvestitionsmaßnahmen Schlammweg und Energieerzeugung parallel.

  • Einrichtung von virtuellen Maschinen (VMs) mit redundanten PCS 7-Prozessservern
  • PCS 7-Terminal-/Webserver für die Bedienung auf der KLEM
  • Herstellung der PCS 7-Engineering-Umgebung
  • Erneuerung der Netzwerktechnik inkl. Firewalls zwischen Essen, Dinslaken und den Automatisierungssystemen
  • Projektierung der Prozessbilder, Bildhierarchien und Anbindung an Acron
Verband
Emschergenossenschaft
Maßnahme
Baumaßnahme
Standort
Dinslaken
Baubeginn
2. Quartal 2026

Ansprechpersonen

Martin Röllecke

Gebietsmanager Östliche Emscher (22-GO)

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