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Sie befinden sich hier: WasserportalUmgang mit Regenwasser
Weit gefehlt, sagt der Städter und blickt besorgt auf die steigenden Gebühren für die Entwässerung. Schließlich ist ein großer Teil der Flächen in Städten versiegelt – für Wohn- und Geschäftsräume, Parkplätze und Verkehrswege.
Niederschläge, die auf diese Flächen fallen, können nicht mehr in den Boden gelangen, sondern fließen in der Regel über die Kanalisation ab. Die Kosten für diese Infrastruktur werden auf alle Nutzer umgelegt – und sie steigen: durch Reparatur- und Ausbauarbeiten, die durch die wachsende Versiegelung, das Alter der Kanäle sowie durch steigende Anforderungen an den Gewässerschutz.
Eine Alternative zu diesem System ist es, das Regenwasser gleich an seinem Anfallort zu bewirtschaften und damit vom direkten Weg in die Kanalisation zu entkoppeln. Regenwasserabkopplung unterstützt so den natürlichen Wasserhaushalt, das Wasser versickert am Ort oder wird oberirdisch dem nächsten Gewässer zugeleitet. Das entlastet auch Ihr Portmonee. Wer für die Ableitung des Regenwassers nicht mehr die städtische Kanalisation in Anspruch nimmt, wird auch nicht mehr für die Regenwassergebühr zur Kasse gebeten.
Bereits seit 1992 sind Regenwasserprojekte ein Thema in der Emscherregion. Zwei Jahre später hat der Beginn der finanziellen Unterstützung für die Abkopplung des Regenwassers von der Kanalisation entscheidende Impulse für die Verwirklichung einer Vielzahl von Maßnahmen gegeben. Auf der Karte finden Sie eine Auswahl realisierter Projekte mit Bildern und kurzen Erläuterungen. Viele Maßnahmen können Sie auch vor Ort in Augenschein nehmen, denn die meisten Anlagenbesitzer führen ihr Projekt gerne anderen Interessenten vor.
© Emschergenossenschaft/Lippeverband