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Unsere Baumaßnahmen

Bis das Generationenprojekt Emscher-Umbau erfolgreich abgeschlossen werden kann, gibt es viel zu tun. Unser Anliegen ist es, die Beeinträchtigungen im Rahmen des Umbaues so gering wie möglich zu halten. Dennoch sind auf dem Weg ins Neue Emschertal Verkehrsbehinderungen oder die zeitweise Sperrung von Straßen nicht zu vermeiden.

Hier finden Sie Informationen über unsere Baumaßnahmen.

Aktuelle Informationen zum Bau am Abwasserkanal Emscher lesen Sie hier.

Bochum: Bau des Abwasserkanals einschließlich Regenwasserbehandlung am Marbach

Der Bau der Abwasserkanäle am Marbach in Bochum wurde Ende 2013 abgeschlossen. Der Bach ist damit abwasserfrei und kann nun ökologisch verbessert werden. Die Betonsohlschalen werden entfernt und der Marbach erhält, wo der Platz es zulässt, wieder einen mäandrierenden Verlauf.

Bochum, Herne, Gelsenkirchen: Baumaßnahme am Hüller Bach

Am Hüller Bach sind umfangreiche Baumaßnahmen geplant. Neben dem Bau eines Abwasserkanals entstehen zwei Regenüberläufe und sechs Regenwasserbehandlungsanlagen. Bisher wurden rund 2,7 Kilometer Abwasserkanäle am Hüller Bach verlegt. Anfang 2015 wird der Abwasserkanal auf einer Länge von rund zwei Kilometern ab dem Abschnitt südlich der Autobahn A 42 bis zur Preußenstraße gebaut.

Die Vortriebsarbeiten für den Abwasserkanal zum Pumpwerk Gelsenkirchen-Kleine Emscher sollen bis Ende 2014 abgeschlossen werden. Das Abwasser wird künftig zur Regenwasserbehandlungsanlage Gelsenkirchen-Grimberg geleitet und dort behandelt. Misch- und Reinwasser werden getrennt zum Bauwerk Gelsenkirchen-Grimberg geleitet, das neben der Regenwasserbehandlung auch die Funktion eines Pumpwerks übernimmt.

Bottrop: Bau eines Pumpwerks am Kirchschemmsbach

Am Oberlauf des Kirchschemmsbach in Bottrop wurde das neue Pumpwerk im Mai 2013 in Betrieb genommen. Hier wird das Mischwasser aus den städtischen Kanälen übernommen und in den unterirdischen Abwasserkanal der EMSCHERGENOSSENSCHAFT geleitet, der parallel zum Kirchschemmsbach verläuft.

Bottrop: Baumaßnahmen an der Boye

Die Kanalbauarbeiten im Bereich der Boye in Bottrop kommen gut voran. Von den insgesamt acht Kilometern an neuen unterirdischen Kanälen entlang des Gewässers sind bis Ende 2014 voraussichtlich 3,3 Kilometer verlegt. Derzeit wird an mehreren Teilbereichen zwischen der Autobahn A2 und dem Pumpwerk Bottrop-Boye an der Straße „In der Welheimer Mark“, unmittelbar neben der Bundesstraße B224, gearbeitet.

Castrop-Rauxel: Ökologische Verbesserung am Deinighauser Bach

Die naturnahe Umgestaltung des Deininghauser Bachs in Castrop-Rauxel im Bereich östlich der Bahnhofstraße ist weitestgehend abgeschlossen. Auch im Abschnitt westlich der Moritzstraße nähert sich die EMSCHERGENOSSENSCHAFT der Fertigstellung. Lediglich der letzte Bauabschnitt vom Seitengewässer Durchstich (vom Rütgers-Gelände) bis zur Einmündung in den Deininghauser Bach kann erst nach 2018 umgesetzt werden, wenn die Sanierungen auf dem Rütgers-Gelände durchgeführt wurden und die Gewässerqualität im Durchstich dadurch nicht mehr beeinträchtigt wird. Die Planungen zum Bau der Abwasserkanäle und Regenwasserbehandlungsanlagen sind so weit fortgeschritten, dass mit den ersten Baumaßnahmen im zweiten Quartal 2015 begonnen werden kann.

Datteln: Baumaßnahmen am Dattelner Mühlenbach

Das Gesamtprojekt Dattelner Mühlenbach umfasst den Dattelner Mühlenbach sowie die Nebenläufe Dümmerbach, Steinrapener Bach und Westerbach. Hier werden die offenen Abwasserableitungen beseitigt, ein Hochwasserrückhaltebecken gebaut und die Gewässer ökologisch umgestaltet.

Der Bauabschnitt für den unterirdischen Abwasserkanal am Dattelner Mühlenbach wurde im Frühjahr 2014 abgeschlossen. Zur Fertigstellung der unterirdischen Infrastruktur am Mühlenbach ist der Kanalbau am Steinrapener Bach, am Westerbach und am Dümmerbach erforderlich. Wenn dieser letzte Kanalabschnitt fertiggestellt ist, wird der Dattelner Mühlenbach auf ganzer Länge abwasserfrei sein. Im Anschluss folgt dann die ökologische Verbesserung.

Dortmund: Ökologische Verbesserung am Nettebach

Der Umbau des Nettebachs in Dortmund schreitet weiter voran. Noch ist der Nettebach das letzte Gewässer der EMSCHERGENOSSENSCHAFT auf Dortmunder Stadtgebiet mit Schmutzwassereintrag. Der Bauabschnitt am Oberlauf südlich von Westerfilde wurde Mitte 2014 fertig gestellt. Der Bau des neuen Schmutzwasserpumpwerks an der Westhusener Straße soll Mitte 2015 abgeschlossen werden.

Dortmund: Baumaßnahme am Knoten Scharnhorst

Im Nordosten von Dortmund ersetzt der LIPPEVERBAND die letzten offenen Abwasserbäche durch geschlossene, unterirdische Kanäle. Am Kirchderner Graben und am Dahlwiesenbach sind die ersten Kanäle bereits in Betrieb. Der Körne-Oberlauf fließt derzeit noch als offener Schmutzwasserlauf. Um diesen Zustand zu beseitigen, baut der LIPPEVERBAND neben dem Gewässer einen 2,1 Kilometer langen Kanal.

Gereinigt wird das Schmutzwasser der Körne in der Kläranlage Dortmund-Scharnhorst. Ab dort fließt die Körne als sauberes, ökologisch verbessertes Gewässer weiter und mündet bei Kamen in die ebenfalls renaturierte Seseke.
Insgesamt werden 11 Kilometer Abwasserkanäle gebaut. Zum Entwässerungssystem mit dem Namen „Knoten Scharnhorst“ gehören die Verbandsgewässer Dahlwiesenbach, Kirchderner Graben mit den Nebengewässern Borlandgraben, Böckelbach und Erlenbach sowie die Obere Körne und der Rüschebrinkgraben. Bis Ende 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dazu zählt auch der Neubau von zwei Pumpwerken, die in den bergbaubedingten Senkungsgebieten des Dortmunder Nordostens das Wasser bis zu 13 Meter hoch fördern. Die beiden Pumpwerke Kirchderner Graben und Böckelbach sind seit dem Frühjahr 2013 in Betrieb. Zum Abschluss werden die Gewässer ökologisch verbessert.

Dortmund: Ökologische Verbesserung am Schmechtingsbach

Die Bauarbeiten am Schmechtingsbach wurden im Frühjahr 2014 fertig gestellt. Die Arbeiten zur Ertüchtigung des Hochwasserrückhaltebeckens laufen voraussichtlich bis Herbst 2015.

Dortmund: Ökologische Umgestaltung im Roßbach-System

Im Rahmen der Umgestaltung des Roßbachs in Dortmund werden zunächst die Gewässer Schmechtingsbach, Feldbach und Krengeldanzgraben umgebaut und ökologisch verbessert.

Essen: Ökologische Verbesserung und Bau von Regenüberlaufbecken am Borbecker Mühlenbach

Die bereits naturnah umgestalteten Gewässerstücke des Borbecker Mühlenbachs in den Essener Stadtteilen Holsterhausen und Frohnhausen zählen mittlerweile zu den Vorzeigeprojekten im Rahmen des Emscher-Umbaus. Der im Sommer 2014 abgeschlossene Rückbau des Durchlasses parallel zur Straße „Am Mühlenbach“ bildet den Lückenschluss zwischen den bereits umgestalteten Abschnitten am Oberlauf. Der vor vielen Jahrzehnten unter die Erde verbannte Borbecker Mühlenbach wurde wieder ans Tageslicht zurückgeholt.

Parallel arbeitet die EMSCHERGENOSSENSCHAFT an der Verlegung eines neuen, unterirdischen Abwasserkanals entlang des Borbecker Mühlenbachs auf einer Länge von zwei Kilometern. Bevor der Kanal in den Stadtteilen Altendorf und Bochold jedoch in Betrieb gehen kann, müssen noch die seitlichen Anschlüsse hergestellt werden. Im Frühjahr 2015 sollen auch diese Arbeiten abgeschlossen sein. Dann könnte der Abwasserkanal zunächst provisorisch in Betrieb gehen - denn bis komplette Abwasserfreiheit hergestellt ist, muss noch der Lückenschluss zwischen der A 40 und der Nöggerathstraße (teilweise über Mülheimer Stadtgebiet) erfolgen. Hier befindet sich die EMSCHERGENOSSENSCHAFT derzeit noch in der Genehmigungsphase.

Gelsenkirchen: Bau eines Abwasserkanals am Schwarzbach

Im Rahmen des Emscher-Umbaus entsteht in Gelsenkirchen ein Abwasserkanal, der parallel zum Schwarzbach verläuft. Der Bauabschnitt von der Schwarzmühlenstraße bis zum Naturschutzgebiet Mechtenberg wurde im August 2014 fertig gestellt. Für den Stauraumkanal Gelsenkirchen-Junkerweg wurde der Genehmigungsantrag gestellt bzw. für den Dickmannsweg ist dieser in Vorbereitung.

Herne: Bau von Abwasserkanälen und Regenbehandlungsanlagen am Hauptkanal Wanne

Durch die Fertigstellung des Abwasserkanals am Hauptkanal Wanne und an den Pumpwerken Herne-Crange und Herne-Cranger Heide können die Pumpwerke aufgegeben werden. Das Pumpwerk Cranger Heide wurde inzwischen abgebrochen und der Tiefbauteil zum Regenrückhaltebecken umgebaut.

Oberhausen: Baumaßnahme am Läppkes Mühlenbach

Am Läppkes Mühlenbach in Oberhausen entstehen in der Nähe von Haus Ripshorst ein Abwasserkanal und eine Regenwasserbehandlungsanlage. Das provisorische Pumpwerk vor dem Rhein-Herne-Kanal bleibt bis zur Fertigstellung des Abwasserkanals Emscher in Betrieb. Der ökologische Umbau am Unterlauf beinhaltet insbesondere die Öffnung eines langen Durchlasses und die damit verbundene Verlängerung der Bachtrasse um 400 Meter. Mit der Maßnahme wird im zweiten Halbjahr 2015 begonnen.

Oberhausen: Baumaßnahme am Handbach

Am Handbach in Oberhausen werden ein Abwasserkanal sowie ein unterirdischer Stauraumkanal mit Entlastungsbauwerk gebaut. Die Baumaßnahmen für den ersten Bauabschnitt des Abwasserkanals sind abgeschlossen. Für den zweiten Bauabschnitt mit der Verlängerung des Kanals bis zum neuen Pumpwerk Oberhausen im Holtener Feld und einem provisorischen Pumpwerk ist die Ausführungsplanung in Kürze abgeschlossen, so dass eine Ausschreibung der Maßnahme noch in 2014 erfolgen kann.

Recklinghausen: Ökologische Verbesserung Hellbach

Im Einzugsgebiet von Hellbach und Breuskes Mühlenbach in Recklinghausen entstehen Abwasserkanäle mit Regenwasserbehandlungsanlagen. Die Bautätigkeiten der EMSCHERGENOSSENSCHAFT schreiten weiterhin gut voran. Der neue unterirdische Abwasserkanal wurde ab der Hellbachmündung in die Emscher bis südlich der Hubertusstraße bereits erfolgreich hergestellt. Nun folgt die Kanalverlegung von der Hubertusstraße bis ins Stadtzentrum von Recklinghausen. Die Arbeiten im Bereich werden voraussichtlich Ende 2015 beendet.

Unna: Baumaßnahme am Kortelbach

Am Kortelbach in Unna werden parallel zur Bachtrasse ein Abwasserwasserkanal und ein Regenüberlaufbecken gebaut. Der erste Bauabschnitt des Kanals im unteren Bereich des Kortelbaches mit dem Anschluss an den Abwasserkanal Heerener Mühlbach ist seit 2009 fertig. Weitere Bauaktivitäten waren bisher nicht möglich, da es Schwierigkeiten beim Grunderwerb gab. Nach erfolgten Umplanungen können die Bauarbeiten voraussichtlich Ende 2014 beginnen.

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