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Der Umbau des Seseksystems ist ein langfristiges Projekt mit einer Dauer von voraussichtlich mehr als zwei Jahrzehnten. Wie ist es dazu gekommen? Was ging dem voraus? Wichtige Etappen einer Flussgeschichte im Überblick:
| Um 1860 | Der Bergbau im Sesekegebiet beginnt. | |
| Bergsenkungen führen zu Überschwemmungen: Vielerorts herrscht „Land unter“. | ||
| 1913 | Die katastrophalen Zustände führen zur Gründung der Sesekegenossenschaft. | |
| 1926 | Die Sesekegenossenschaft geht im LIPPEVERBAND auf. | |
| 1930 | Die Sesekemündung wird außerhalb Lünens verlegt. | |
| 1942 | Die Kläranlage Kamen-Körnebach wird in Betrieb genommen. | |
| 1969 | Das biologische Klärwerk Lünen-Sesekemündung wird in Betrieb genommen. | |
| 1984 | Das Sesekeprogramm wird erstmals vorgestellt. | |
| 1986 | Das Sesekeprogramm wird verabschiedet. | |
| 1988 | Die Arbeiten an der Seseke beginnen. | |
| 1995 | Die Kläranlage Dortmund-Scharnhorst nimmt den Betrieb auf als erste Anlage im Rahmen des Sesekeprogramms. | |
| 2004 | Die Entflechtung ist abgeschlossen, die Abwässer werden gesammelt und dezentral gereinigt. Die Wasserläufe werden naturnah umgestaltet. | |
| 2006 | Die ökologische Verbesserung der Körne, dem größten Nebengewässer der Seseke, wird abgeschlossen. | |
| 2008 | Mit dem Spatenstich zur ökologischen Verbesserung an der Seseke selbst beginnt die letzte Phase des Sesekeprogramms. | |
| 2010 | Im Jahr der europäischen Kulturhauptstadt wird an der Seseke und ihren Nebenläufen das Kunstprojekt „Über Wasser gehen“ realisiert. |
© Emschergenossenschaft/Lippeverband