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Der Läppkes Mühlenbach ist ein kleiner Nebenlauf der Emscher im Schnittbereich der Städte Essen, Mülheim und Oberhausen. Im Oberlauf heißt er Hexbach und bildet die Stadtgrenze von Mülheim-Dümpten und Essen-Frintrop. Ab dem Läppkes Hof mit der ehemaligen Läppkes Mühle heißt der Wasserlauf Läppkes Mühlenbach. Pflege und Unterhaltung liegen für die erste Hälfte der insgesamt 6,3 Kilometer Lauflänge bei der EMSCHERGENOSSENSCHAFT, anschließend wird er zu einem kommunalen Gewässer der Stadt Essen.
Von 1988 bis Ende 1991 wurde der Läppkes Mühlenbach im Rahmen der Umgestaltung des Emscher-Systems als eines der ersten Gewässer auf einer Länge von rund 2 Kilometer (vom Kilometer 1,1 bis Kilometer 2,9) naturnah umgestaltet. Für den noch nicht berührten Abschnitt von Kilometer 0 bis Kilometer 1,1 läuft gerade die Planung. Der Umbau soll bis zum Jahr 2015 abgeschlossen werden.


In den 1920er Jahren wurde der Lappkes Mühlenbach - wie so viele Gewässer der Region - mehrmals begradigt, mit Sohlschalen ausgekleidet und zum Teil verrohrt. Der Oberlauf blieb weitgehend naturnah erhalten. Der Bach weist mit mehreren Quellen und kleinen Zuläufen eine gute Wasserführung auf und eignete sich aufgrund des guten ökologischen Entwicklungspotenzials ganz besonders als Pilotprojekt.
Das Gewässer durchfließt heute einen städtischen Freiraum und bildet das Kernelement des Grünzugs B im Emscher Landschaftspark. Der ehemals land- und forstwirtschaftlich geprägte Raum ist nun mit Wegen, Wiesen und Gehölzflächen für die Naherholung hergerichtet. Beidseitig des Freiraums grenzen Wohnbebauung und Kleingartenanlagen an. Weiter unten durchfließt das Gewässer eine Industriebrache und den heutigen Gehölzgarten Ripshorst.


Folgende Maßnahmen trugen im ersten Umgestaltungsabschnitt dazu bei, das angestrebte Entwicklungsziel zu erreichen: ein strukturreiches, ökologisch hochwertiges und für den Menschen erlebbares Gewässer:
© Emschergenossenschaft/Lippeverband