Stationierung an der Emscher

Es liegen mehrere Stationierungen der Emscher vor, die wesentlichen sind

  • die Stationierung nach Gewässerstationierungskarte GSK25, 2. Aufl.,

  • die Stationierung nach der digitalen Gewässerkarte des Landes Nordrhein-Westfalen, 3. Aufl., von Dezember 2002,

  • die Stationierung der verschiedenen Hydraulik-Abschnitte (Modell-Kilometer) und

  • die bei der EMSCHERGENOSSENSCHAFT verwendete Stationierung, die in drei Teilen für die neue Emscher, die urbane Emscher und den Emscheroberlauf vorliegt (Station).

Verwendet werden die Kilometrierung der Hydraulik-Abschnitte für die jeweiligen hydraulischen Berechnungen (Modell-Kilometer) und die bei der EMSCHERGENOSSENSCHAFT verwendete Stationierung (Station). Die Station hat verschiedene Besonderheiten:

  • Bedingt durch die Verlegung der Emschermündung nach Norden (wg. Bergsenkungen) ist das neue – Südost nach Nordwest verlaufende – Gewässerbett der Emscher zwischen BAB A42 (oberhalb) und Mündung in den Rhein entstanden. Diese Strecke hat eine Länge von ca. 14 km. Die alte Emscher verlief von hier weiter in westlicher Richtung und mündete nach ca. 10 km in den Rhein. Die Stationierung der Emscher ab der Verlegungsstelle nach oberhalb wurde beibehalten mit dem Startwert von 9,92958 km. Dieser Punkt entspricht einer Station ab der „neuen“ Mündung von 14,00347 km (Station ankommend = 14,0+3,47, Station abgehend = 9,9+29,58). Daraus resultiert eine Verschiebung der Kilometrierung von der Verlegungsstelle nach oberhalb um 4,074 km. Diese Stationierung wird von der EMSCHERGENOSSENSCHAFT als Fehlstationierung bezeichnet.

  • Der Oberlauf der Emscher wird aufgrund seines kleinen Einzugsgebietes wie ein Nebengewässer der Emscher behandelt. Dementsprechend beginnt die Stationierung für den Oberlauf ca. 200 m unterhalb der Einmündung des Hörder Baches mit km 0 und endet unterhalb der Emscherquelle mit km 12,4.