Bauvorsorge

Das Ziel der Bauvorsorge besteht darin, dass durch eine angepasste Bauweise und Nutzung von Gebäuden durch

Hochwasser wesentlich geringere Schäden als ohne diese Maßnahmen verursacht werden. Zum angepassten Bauen gibt es Hinweise in der „Checkliste für Wohngebäude“ der Hochwasserfibel (MURL, 1999) und im „Hochwasserhandbuch Leben, Wohnen und Bauen in hochwassergefährdeten Gebieten“ (MUF RLP, 1998).

In den Polderflächen der Emscher, die bei einem Deichversagen oder einem Extremereignis schnell und mit großen Einstautiefen geflutet werden, werden die dort genannten Maßnahmen nur in Einzelfällen sinnvoll sein.

Für das Bauen in potenziellen Überflutungsgebieten existieren keine rechtlichen Einschränkungen, aber im GEP Emscher-Lippe (Bezirksregierung Münster, 2000) wird explizit formuliert, dass in den potenziellen Überflutungsgebieten auf das Risiko der Hochwassergefährdung im Rahmen der Bauleitplanung und der Genehmigungsverfahren hinzuweisen ist.