Allgemeine Hinweise

Im Zuge der Untersuchungen zu den Überflutungsgebieten an der Emscher stellte sich heraus, dass die in anderen Hochwasser-Aktionsplänen übliche Technik zur Flächenermittlung mit einer Verschneidung von Wasserspiegellagen aus hydraulischen 1D-Berechnungen im HWAP Emscher nicht, bzw. nicht in allen Überflutungsgebieten angewendet werden konnte. Der Grund liegt in den bereichsweise großen Bergsenkungsbereichen, die hinter den Deichen der Emscher sehr große Poldervolumina hervorrufen. Diese Poldervolumina stellen ein Mehrfaches des maximalen Emscherabflussvolumens dar. Aus diesem Grund wurde im Kernarbeitskreis beschlossen, die großen Polderbereiche mit einer 2D-Strömungsmodellierung und einem Deichversagensszenario zu berechnen. Kapitel "Potenzielle Überflutungsgebiete" beschreibt die Auswahl des Berechnungsverfahrens für die Polderbereiche, in Kapitel "Potenzielle Überflutungsgebiete: Ermittlung mit 2D-Strömungsmodellierung" werden die mit dem 2D-Strömungsmodell ermittelten potenziellen Überflutungsgebiete detailliert beschrieben.