Naturraum und Topographie

Die Emscher entspringt im Hixterwald bei Holzwickede südlich von Dortmund oberhalb des sogenannten Emscherquellhofs, auf dem die Emscher in einem künstlichen Quelltopf gefasst wird. Sie durchfließt ein geologisch junges, bis zu 8 km breites Tal, das sich von Dortmund durch das zentrale Ruhrgebiet nach Westen erstreckt und sich zum Rhein hin öffnet.

Mehrere naturräumliche Einheiten werden von der Emscher durchquert. Nordwestlich der Emscher liegt die Niederrheinebene. Am Nordrand erstreckt sich der vestische Höhenzug. Den größten Flächenanteil macht die Emscherniederung aus. Sie erstreckt sich zwischen Dortmund und Bottrop, und zwar überwiegend nördlich der Emscher. Nach Süden schließen sich die leicht ansteigenden Hellwegbörden sowie der Westenhellweg an, deren Ausläufer dann im Südosten in das Niederbergische-Märkische Hügelland mit den Ruhrhöhen und dem Ardeygebirge übergehen. Das Gelände fällt demnach im Gebietsinneren von Osten nach Westen zum Rhein hin ab. Insgesamt gesehen lässt sich das Emschereinzugsgebiet in folgende Höhenbereiche untergliedern:

  • im Süden der Übergangsbereich zur Mittelgebirgsregion mit Höhen über 150 m ü. NN,
  • der übrige Bereich entlang der Wasserscheide mit Höhen zwischen 150 bis 100 m ü. NN,
  • der Anschlussbereich zum Gebietsinneren mit Höhen von 100 bis 50 m ü. NN,
  • die Niederungen zwischen 50 und 25 m ü. NN sowie
  • einen kleinen Bereich im äußersten Westen in der mittleren Niederrheinebene mit Höhen unterhalb von 25 m ü. NN.
  • Die höchsten Erhebungen mit bis zu 260 m ü. NN treten im Bereich der Ardeyhöhen am südöstlichen Rand des Einzugsgebietes auf.
    (www.emscher.nrw.de, Projekt Emscher)

Das Emschergebiet grenzt im Norden an das Einzugsgebiet der Lippe, im Süden an das der Ruhr. Der Rhein-Herne-Kanal begleitet die Emscher im Süden von Oberhausen bis Herne; im Nord-Westen, zwischen Dortmund und Waltrop, liegt der Dortmund-Ems-Kanal parallel zur Emscher.