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160 Jahre lang wurde in Dortmund-Hörde Stahl gekocht. Der Name Phoenix stand für das Hochofenwerk auf dem Gelände Phoenix-West und das Oxygen-Stahlwerk Hermannshütte auf dem Gelände Phoenix-Ost. Mit dem Strukturwandel der Region ging diese Epoche zu Ende – aus den Werksgeländen wurde 2001 eine der zahlreichen Industriebrachen im Revier. Doch nun wird Phoenix wie der griechische Sagenvogel auferstehen – als Innovations- und Freizeitareal für die Stadt Dortmund. Der Phoenix-See ist ein Musterbeispiel dafür, welche Impulse vom Umbau der Emscher ausgehen können. Bislang wird der Fluss im Hoesch-Kanal geschlossen unter dem ehemaligen Werksgelände hindurchgeführt. Zukünftig wird mit einem bis zu 50 Meter breiten Flussbett am Nordrand des Geländes die Voraussetzung dafür geschaffen, dass sich die Neue Emscher ihren eigenen Weg suchen und damit eine ökologisch hochwertige eigendynamische Auenlandschaft initiieren kann. Für das Abwasser wurde ein eigener, unterirdischer Kanal südlich des Phoenix-Sees verlegt. Dazwischen entsteht mit rund 24 Hektar der größte Freizeitsee in der Umgebung von Dortmund – nur 5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Mit dem Phoenix-See entsteht ein attraktiver Standort – für Freizeitaktivitäten, aber auch für das Wohnen und Arbeiten am Wasser. In der Nähe der Hörder Burg ist ein Hafen geplant, der mit Geschäften, Freizeiteinrichtungen, Restaurants und Cafés zu einem Freizeitschwerpunkt am Südufer des Sees ergänzt wird. Das Nord- und Ostufer des Sees wird dagegen einen möglichst naturnahen Charakter erhalten. Auf dem Gelände Phoenix-West baut die Landesentwicklungsgesellschaft einen multifunktionalen Standort für innovative Unternehmen, auf dem Gelände Phoenix-Ost realisiert die Phoenix See Entwicklungsgesellschaft attraktive Wohnanlagen und Flächen für Dienstleistungsbetriebe rund um den See.
© Emschergenossenschaft/Lippeverband