Essens neue Wege zum Wasser

Essen ist eine Stadt am Wasser – und das meint nicht nur den Baldeneysee. Im Norden sind es die Emscher und ihre Nebenläufe wie der Schwarzbach, die Berne und der Pausmühlenbach, welche das Stadtbild prägen. Wenn es um die Aufwertung des Standorts geht, setzt Essen daher bewusst auf die Impulse des Emscher-Umbaus. Die breite Palette der Gewässertypen auf Essener Stadtgebiet lässt sich dem Motto der Stadt: „Mitte, Vielfalt, Wandel“ gemäß nutzen. Die Berne ist ein stark städtisch geprägtes Gewässer. Der Schwarzbach verläuft dagegen vor allem in von Park- und Grünanlagen geprägten Stadtrandlagen. Durch die umgebaute Emscher wird eine Vernetzung dieser grundverschiedenen Gewässer möglich. Zusätzlich schaffen Siedlungswasserauen und Regenwasserprojekte neue, attraktive Wasserflächen in der Stadtlandschaft.

Planungsskizze "Essens Wege zum Wasser"

Die Stadt Essen hat den Wert der an den Emschernebenläufen entstehenden Grünzüge bereits frühzeitig erkannt und ihre Stadtplanung darauf ausgerichtet. Am Stadthafen, am Hafen Mathias Stinnes und an den kleineren Hafenbecken des Rhein-Herne-Kanals werden bereits Projekte verwirklicht. Durch den Umbau der Nebenläufe des Emschersystems als wassernahe Grünzüge werden auch die angrenzenden Wohnquartiere eine deutliche Aufwertung erfahren. Mit dem Projekt „Neue Wege zum Wasser“ wird sich Essen seinen Gewässern noch weiter zuwenden. Drei von Norden nach Süden verlaufende Leitlinien („Strahlen“) schaffen Sichtbeziehungen und Freiräume, die dem gesamten Stadtgefüge neue Impulse geben, vorhandene Potenziale nutzbar machen und zum Entwicklungsmotor der Stadt werden.

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Essens Wege zum Wasser

Essens Programm zur Entwicklung von Grünflächen, Parks und Gewässern: Wohnen am Wasser oder im Grünen, Spaziergänge an Seen und Flussauen.
Das Projekt ist wesentlicher Bestandteil des gesamten Stadtentwicklungsprozesses STEP2015+ und besteht aus vielen Einzelprojekten. Derzeit sind es rund 200.

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