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Mit der übergeordneten Planung aller Schachtstandorte ergibt sich die Chance, den Emscher-Kanal als zusammenhängendes System oberirdisch sichtbar zu machen. Die Schachtstandorte mit Betriebsgebäude, Biofiltern und Kaminen an der Oberfläche sollen zu wichtigen, durchgängig erkennbaren Landmarken im Neuen Emschertal werden und den Umbau des Emschersystems als Jahrhundertprojekt symbolisieren. Ziel dieses Planungsprojekts der „Werkstatt Neues Emschertal“ ist es, optisch ansprechende, den seriellen Charakter verdeutlichende, allen technischen Anforderungen genügende und zugleich auf lange Sicht günstig zu unterhaltende Gestaltungselemente zu finden. Im Sinne der "Corporate Architecture" sollen diese Gestaltungsqualitäten gegebenenfalls in modifizierter Form auch für die Schachtstandorte an den Nebenläufen weiterentwickelt und angewendet werden.


Wir haben die Entwurfswerkstatt, an der fünf Teams aus Landschaftsarchitekten und Architekten teilnahmen, im ersten Quartal 2006 durchgeführt. Die Bearbeitungsschwerpunkte lagen darin, modulare Gestaltungsvorschläge für fünf unterschiedliche Standorteigenschaften und umsetzbare Lösungsvorschläge an sieben vorgegebenen Beispielorten entlang der Emscher zu erarbeiten. Die Empfehlungskommission favorisierte den Entwurf der Landschaftsarchitekten Greenbox (Bochum) mit Benthem-Crouwel-Architekten (Amsterdam/Aachen). Leitidee des Entwurfs ist ein "glitzernder Meilenstein" in Kubusform als charakteristisches Element aller Schachtstandorte.
© Emschergenossenschaft/Lippeverband