Pumpwerk Gelsenkirchen – Ankerpunkt der Wasserkultur

Zukünftig wird Gelsenkirchen Standort eines einzigartigen neuen Pumpwerkes sein. Mitten auf der Emscher-Insel gelegen wird es dazu dienen, die Höhenunterschiede im Kanalverlauf zu überwinden und die Abwasserströme auf die Kläranlagen Bottrop und Dinslaken zu verteilen. Im Frühjahr 2005 wurde im Rahmen der Werkstatt Neues Emschertal ein europaweiter Architekturwettbewerb zur Gestaltung des neuen Pumpwerks ausgelobt. An dem interdisziplinären Wettbewerb haben sich 26 Büros aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Luxemburg beteiligt. Der erste Preis wurde an die Arbeitsgemeinschaft B.A.S. Kopperschmidt/Moczala (Weimar) und die Werkgemeinschaft Freiraum (Nürnberg) vergeben.

Leitidee des Entwurfs ist ein geschlossener elliptischer Baukörper für Betriebsräume und Besucherinformation sowie eine ebenfalls elliptische Maueranlage um den Pumpenschacht. Zu diesem Baukörper gehört auch ein Besuchergang, der über eine Treppe erreichbar ist. Die beiden Solitärarchitekturen aus rotem Klinker harmonieren mit der Insellandschaft zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal. Vom Besuchergang ist nicht nur das Pumpwerk, sondern auch die weitere Umgebung erlebbar. Der Entwurf wird auf diese Weise dem Anspruch eines echten "Ankerpunktes für die Wasserkultur" und eines weithin sichtbaren Zeichens für das Neue Emschertal gerecht.

Mehr zum Thema

Die Region in Fluss halten

Die Tatsache, dass Wasser wie selbstverständlich durch die Emscher und ihre Nebenläufe fließt, ist in einer vom Bergbau geprägten Region seit über 100 Jahren technisch anspruchsvoll zu organisieren.

Lesen Sie mehr

Services

Pumpwerke – Wo nichts mehr fließt, hilft nur noch pumpen

Möchten Sie mehr über unsere Pumpwerke erfahren?
Dann empfehlen wir Ihnen unsere Broschüre „Pumpwerke – Schrittmacher der Wasserwirtschaft“ (DIN A5, 30 Seiten)

Bestellen Sie hier