Werkstatt Neues Emschertal

Das Generationenprojekt Emscher-Umbau kann nur im Dialog mit allen Beteiligten verwirklicht werden – ein Dialog, der seit Projektbeginn auf einer Vielzahl von Ebenen geführt wird. Im Jahr 2005 wurde ein weiteres Dialoginstrument aus der Taufe gehoben:
Zur Vertiefung einzelner Themen- und Entwicklungsschwerpunkte entstand die „Werkstatt Neues Emschertal“. In ihr arbeiten wir mit Planungspartnern wie dem Regionalverband Ruhr, kommunalen Vertretern und Experten unterschiedlichster Disziplinen zusammen. Hierzu gehören Architekten, Landschaftsarchitekten, Raumplaner, Wasserwirtschaftler, Vertreter der Kulturbüros, Museen und Künstler, aber auch Vertreter von Industrie und Gewerbe, Wohnungsbaugenossenschaften und viele mehr. Sie treffen sich in unterschiedlichen Konstellationen zu Workshops, Werkstätten und Wettbewerben, die jeweils einem Schwerpunktthema gewidmet sind.

Gestaltungswerkstatt für das Pumpwerk Oberhausen

Ideen und Konzepte für die Gestaltung des neuen Pumpwerks Oberhausen wurden im Rahmen einer kooperativen Gestaltungswerkstatt entwickelt und gesammelt.

Pumpwerk Gelsenkirchen – in Insellage

Zukünftig wird Gelsenkirchen Standort eines besonderen neuen Pumpwerkes sein. Mitten auf der Emscher-Insel gelegen wird es dazu dienen, die Höhenunterschiede im Kanalverlauf zu überwinden und die Abwasserströme auf die Kläranlagen Bottrop und Dinslaken zu verteilen.

Schachtstandorte – neue Landmarken entlang der Emscher

Mit der übergeordneten Planung aller Schachtstandorte ergibt sich die Chance, den Emscher-Kanal als zusammenhängendes System oberirdisch sichtbar zu machen. Die Schachtstandorte mit Betriebsgebäude, Biofiltern und Kaminen an der Oberfläche sollen zu wichtigen, durchgängig erkennbaren Landmarken im Neuen Emschertal werden.

Werkstatt Emscher-Insel – Ideen für 11 km² „Neuland“

Die künstliche Insel, die durch den Bau des Rhein-Herne-Kanal und der heutigen Emscher erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstehen konnte, ist nur 11 Quadratkilometer groß, liegt aber an zentraler Stelle. Eine der Ideen der Werkstatt ist besonders nachhaltig: eine Kooperation zu gründen, um die Entwicklung des Neuen Emschertals voranzubringen.

Hochwasserrückhaltebecken – Hochwasserschutz und Naturschutz in Einem

Die in Dortmund-Ellinghausen und Mengede/Ickern geplanten Hochwasserrückhaltebecken haben mit Flächen von jeweils rund 30 Hektar ein Speichervolumen von insgesamt etwa 2 Millionen Kubikmeter. Den größten Teil der Zeit werden die Becken grüne Täler mit einer sehr feuchten Sohle sein. Mit dem Strom der Bäume wird in den Hochwassertälern eine Ausgangssituation gestaltet. Die weitere Entwicklung wird dagegen hier der Natur überlassen..

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Gemeinsam für die Region – die Arbeitsgemeinschaft Neues Emschertal

EMSCHERGENOSSENSCHAFT und Regionalverband Ruhr bündeln ihre Kräfte. Die Verwirklichung der Vision eines Neuen Emschertals braucht einen langen Atem und viele Partner. Sie kann nur gelingen, wenn die relevanten Akteure in den Prozess eingebunden sind und das Ganze von einer breiten Akzeptanz der Öffentlichkeit getragen wird.

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