Das Neue Emschertal – Impulsgeber für die Region

Der Emscher-Umbau ist mehr als die Umgestaltung eines Gewässers – seine Vision ist ein Neues Emschertal. Doch was ist mit dieser Vision gemeint – ein Tal im topographischen Sinn findet sich schließlich nicht zwischen Dortmund und Dinslaken. Es geht vielmehr um die programmatische Definition eines neuen Raums, der weit über die Ufer des Flusses und die Freiflächen des Emscher Landschaftsparks hinausgeht. Das Neue Emschertal bezieht Wohnsiedlungen, Infrastruktur, Gewerbegebiete und Industrieanlagen der Region mit ein – Räume, in denen die städtebaulichen Impulse des Gewässer-Umbaus von Akteuren außerhalb der EMSCHERGENOSSENSCHAFT aufgegriffen werden.

Ein Gemeinschaftsprojekt für die Region

Der Masterplan „Emscher-Zukunft“ wurde gemeinsam mit den Emscherstädten und -kreisen erarbeitet und mit einem einheitlichen Votum von den Räten der Städte und den Kreistagen unterstützt. Der Masterplan umfasst die Handlungsfelder:

  • Die Neue Emscher,
  • Siedlungswasserauen und ökologischer Verbund,
  • Emscherwegesystem,
  • Flächenentwicklungspotenziale im Umfeld: Freiraum,
  • Flächenentwicklungspotenziale im Umfeld: Siedlung,
  • Integration von Projekten Dritter und Kommunikation.

Der Masterplan Emscher-Zukunft – Planungsvorgaben für drei Bereiche

Unserer Rolle als regionalem Träger der Wasserwirtschaft entsprechend blicken wir von der Emscher und ihren Nebenläufen aus in die Region. Ausgangspunkt unserer Planung ist daher die Neue Emscher als Kernbereich, bei deren zukünftiger Entwicklung Hochwasserschutz und ökologische Funktionsfähigkeit sichergestellt werden müssen. Hier wird die EMSCHERGENOSSENSCHAFT ihrem gesetzlichen Auftrag gemäß allein tätig. An den Kernbereich schließt sich unmittelbar der Integrationsbereich an. Hier trifft der Masterplan Aussagen zu Freiraum- und Stadtentwicklung, beispielsweise zur Entwicklung von Gestaltungstypologien, aber auch zur Verknüpfung der Neuen Emscher mit ihrem Umfeld. Charakteristisch für den Integrationsbereich ist, dass die hier anstehenden Aufgaben gemeinsam mit regionalen Planungspartnern gelöst werden. Der Komplementärbereich als dritter Bereich wird durch Themen in einem weiteren Umfeld definiert. Hier können und müssen die Impulse des Emscher-Umbaus ohne unsere aktive Mitwirkung aufgegriffen werden.



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