Emscher-UNESCO-Schülerfachtagungen

Emscher-UNESCO-Schülerfachtagungen – das sind praxisorientierte, mehrtägige interaktive Veranstaltungen, die es den teilnehmenden Jugendlichen ermöglichen, regionales Denken und nachhaltiges Engagement in einer Region im Wandel intensiv kennenzulernen und mitzugestalten.

Zugrunde liegt der Veranstaltungsreihe eine Kooperation der EMSCHERGENOSSENSCHAFT mit dem deutschen Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in NRW. UNESCO-Projektschulen stehen weltweit für internationale Verständigung, Nachhaltigkeit und interkulturelles Lernen. Umweltschutz, Menschenrechte und Toleranz sind zentrale Themen, die im Unterricht und in Projektarbeiten ausführlich behandelt werden. Konkretes Ziel der Kooperation ist es, die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu stärken, indem sie in einer intensiven Auseinandersetzung mit den wasserwirtschaftlichen Aufgaben der EMSCHERGENOSSENSCHAFT sowie dem Emscher-Umbau Praxiserfahrungen sammeln und Expertenwissen aufbauen.

Die erste Emscher-UNESCO-Schülerfachtagung fand angelehnt an die Fachtagung der UNESCO-Projektschulen im Ruhrgebiet vom 21. bis zum 24. September 2014 in Essen statt. Das positive Echo der 80 teilnehmenden Jugendlichen und 150 Lehrkräfte aus ganz Deutschland war Ermutigung dafür, diese Kooperation fortzuführen. 2015 wurden dann gleich zwei Veranstaltungen umgesetzt: ein UNESCO-Schülercamp in Duisburg (11. bis 13. Mai 2015) und die 2. Schülerfachtagung in Essen (02. bis 04. September 2015).

Schauplatz der 3. Emscher-UNESCO-Schülerfachtagung im Juli 2016 war wiederum Essen und auch die vierte Veranstaltung im Juli 2017 fand dort statt – passend zum Grüne-Hauptstadt-Jahr 2017. Denn die Workshop-Themen kamen diesmal aus der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“: Im Mittelpunkt stand Essens blaue Infrastruktur, die Gewässer der Stadt, und ihre Relevanz für Mensch, Natur und Umwelt.

Mehr zu den UNESCO-Projektschulen: www.ups-schulen.de