Auf Spurensuche gehen – drei Fortbildungen im Frühjahr

Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr wird es in diesem Frühjahr gleich drei Fortbildungen rund um die Projektbox „Auf Spurensuche – Medikamente und andere Stoffe im Wasser“ geben.

Fortbildungen für Lehrkräfte am 26. Februar (7.–10. Klasse), 19. März und 23. April (3.–6. Klasse)

Auf dem Campus Essen der Uni Duisburg-Essen können interessierte Lehrkräfte bei den dreistündigen Veranstaltungen die Experimente und Aufgaben aus den Projektboxen für die 3.–6. Klasse oder für die 7.–10. Klasse kennenlernen – und so erfahren, wie dieses wichtige Thema damit gut in den Unterricht transportiert werden kann. Die Boxen sind dabei variabel einsetzbar: ob laufender Unterricht, Wahlpflichtfächer, Differenzierungskurse oder Projekttage – Spaß und Informationen sind garantiert.

Die Projektboxen mit ihren 12 (für die 3.–6. Klasse) bzw. 15 (für die 7.–10. Klasse) Stationen enthalten Aufgaben und Experimente, die über Spurenstoffe von Medikamenten im Wasserkreislauf informieren und über die richtige Entsorgung von Arzneimittelresten aufklären. Die Boxen sind zunächst nur für Essener Schulen kostenfrei auszuleihen. Sie enthalten neben dem Arbeitsmaterial für die Forscher-Stationen ein Projektheft sowie Begleitmaterial für Lehrkräfte. Darüber hinaus gibt es für Essener Schulen die Möglichkeit, Studierende für einen dreistündigen Projekttag zusammen mit den Boxen in die Schule zu holen. Diese experimentieren dann gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern.

Halten Sie sich also jetzt schon mal den 26. Februar (7.–10. Klasse), den 19. März oder den 23. April 2018 (für die 3.–6. Klasse) von 14:30 bis 17:30 Uhr frei und melden Sie sich gleich auf der Website der Didaktik der Biologie der Universität Duisburg-Essen an. Für Essener Schulen wird der Fortbildungsbeitrag aus dem Projekt „Essen macht’s klar“ bezahlt, für alle anderen fällt ein reduzierter Beitrag von 25 Euro pro Person an.

Teilnehmerinnen der Fortbildung vom 04. Dezember 2017 – hier beim Experimentieren an der Station 8 (Foto: Kerstin Stuhr/Emschergenossenschaft)

Die Forscherbox und die Fortbildungen wurden von der Biologiedidaktik der Uni Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit der EMSCHERGENOSSENSCHAFT entwickelt. Sie sind Teil des Kooperationsprojekts „Essen macht’s klar“, das 2017 von der EMSCHERGENOSSENSCHAFT, dem Ruhrverband und der Stadt Essen mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die Essener Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, den richtigen Entsorgungsweg für Medikamente zu wählen – und der lautet: Ab in den Hausmüll und auf keinen Fall in den Abfluss oder die Toilette.

Infos zu den Fortbildungen auf der Website der Didaktik der Biologie der Universität Duisburg-Essen


Alle Infos zu „Essen macht’s klar“: