Wer fällt denn da? Biber in der Hammer Lippeaue

Lange Zeit war der Biber im Hammer Stadtgebiet ausgestorben, nun ist er an der Lippe wieder heimisch. Grund genug für die Stadt Hamm, eine Biberbeauftragte zu berufen: Seit November 2016 engagiert sich Jessica Dieckmann für die dämmerungs- und nachtaktiven Nagetiere. Die Diplom-Biologin dokumentiert den Bestand, informiert die Öffentlichkeit und steht bei Bedarf mit Rat zur Seite.

Bei einem Vortrag am 13. Dezember 2017 in der Ökologiestation Bergkamen (19:30 bis 21:00 Uhr) berichtet Jessica Dieckmann von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit den scheuen Tieren. Zudem erfährt man vieles über die Lebensweise, das Thema Artenschutz, mögliche Konflikte – und deren Lösung – und lernt Spuren zu deuten, die zeigen: Der Biber war hier!

Zu Konflikten ist es in Hamm bisher nicht gekommen, denn die Tiere haben sich im Naturschutzgebiet an der Lippe angesiedelt – ein idealer Lebensraum für die „Baumeister“. Auf rund 15 Biber wird der Bestand aktuell geschätzt. Die großen Nager sind in Hamm und dem benachbarten Kreis Soest von selbst eingewandert. Ursprünglich könnten sie aus einem Wiederansiedlungsprojekt im Kreis Wesel stammen.

Weitere Infos und Anmeldung auf der Website des Umweltportals der Metropole Ruhr.