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04.07.12
Emschergenossenschaft beantwortet am 12.7. Fragen
Gelsenkirchen. Der Emscher-Umbau ist in Gelsenkirchen angekommen: An mehreren Stellen im Stadtgebiet hat die Emschergenossenschaft bereits mit den ersten Vorbereitungen für den Bau des Abwasserkanals Emscher begonnen. Um die Fragen von interessierten Bürgern und Anwohnern zum Projekt und zum Bauablauf beantworten zu können, bietet die Emschergenossenschaft am Donnerstag, 12. Juli, eine Bürgersprechstunde an: von 16 bis 18 Uhr im Schloss Horst (Erkerzimmer, 2. OG) an der Turfstraße 21.
Der Abwasserkanal Emscher wird insgesamt 51 Kilometer lang sein und von Dortmund bis nach Dinslaken verlaufen. Die Baustellen in Gelsenkirchen sind ein Teil des 35 Kilometer langen Bauabschnitts von Dortmund bis nach Bottrop. Den Auftrag für dieses Teilstück hatte die Emschergenossenschaft im Januar vergeben. Im Rahmen des Emscher-Umbaus ist dies das größte Einzelprojekt mit dem höchsten Investitionsvolumen (rund 420 Millionen Euro).
Wenn der gesamte Kanal zwischen Dortmund und Dinslaken nach 2017 in Betrieb genommen wird, bedeutet dies für alle Emscher-Städte, darunter auch Gelsenkirchen, Abwasserfreiheit. Die „Köttelbecke Emscher“ wird dann der Vergangenheit angehören, das Schmutzwasser wird unter die Erde verbannt, während in dem oberirdischen Fluss nur noch sauberes Wasser fließt – erstmals nach weit mehr als 100 Jahren.
© Emschergenossenschaft/Lippeverband