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02.05.12
Künstler aus Dortmund hatte im vergangenen Jahr Fotowettbewerb der Emschergenossenschaft gewonnen
Dortmund. Im vergangenen Jahr hat der Dortmunder Fotokünstler Benito Barajas den „Bridges Emscher Zukunft“-Fotopreis der Emschergenossenschaft gewonnen. Fotografien aus seiner Serie „Transiträume im Ruhrgebiet“ sind nun ab Freitag, 4. Mai, in der MOSES Kultur erlebBar an der Adlerstraße 83 in Dortmund zu sehen. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr, die Ausstellung dauert bis zum 7. Juli 2012.
Foto: Barajas
Barajas Arbeiten zeigen Unterführungen, Brücken, Tiefgaragen und Tunnel: öffentliche Durchgangsorte, für alle zugänglich, die gleichzeitig sehr vertraut sind, da wir sie täglich nutzen, um von einem Ort zum anderen zu gelangen – die aber gerade deshalb kaum mehr bewusst wahrgenommen werden.
Der Gebrauchsroutine folgt eine Routine des Sehens. Es sind keine Orte, die man gerne aufsucht. Wir erleben sie als unbewohnt und kühl, vielleicht sogar als bedrohlich. Benito Barajas fotografischer Blick lässt die Räume zeitlos erscheinen. In seinen Nachtaufnahmen inszeniert er die verlassenen Orte als unheimliche Kulissen. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem BRIDGES-Fotoprojekt der Emschergenossenschaft realisiert.
Benito Barajas Arbeit „Transiträume im Ruhrgebiet“ ist nicht nur Teil der Sammlung vom BRIDGES-Fotoprojekt. Die Serie wurde auch beim MKK Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund, sowie im LWL-Industriemuseum in die jeweiligen Sammlungen aufgenommen.
© Emschergenossenschaft/Lippeverband