Gelsenkirchen: Naturnahe Umgestaltung der Kleinen Emscher steht an

Gelsenkirchen. Die Emschergenossenschaft plant im Rahmen des Generationenprojekts Emscher-Umbau auch die ökologische Verbesserung der Kleinen Emscher in Gelsenkirchen-Bismarck. Dafür sind zur Vorbereitung der Bauflächen Rodungen nötig. Diese werden bis Ende Februar durchgeführt. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.

Bereits in den Jahren 2014 bis 2016 wurde ein Reinwasserkanal im 1. Bauabschnitt im Bereich der Bismarckstraße und Grimbergstraße verlegt. Im nun anstehenden 2. Bauabschnitt ist der Bau eines neuen Reinwasserkanals auf ca. 100 Metern geplant.

Darüber hinaus plant die Emschergenossenschaft auch den Bau einer Dränage parallel zum Reinwasserkanal, die Öffnung eines Gewässerabschnittes auf ca. 110 Meter sowie die ökologische Verbesserung des offenen Gewässerabschnittes auf ca. 130 Meter. Der 2. Bauabschnitt schließt am Schacht westlich der Bismarckstraße an und endet am Ende der genossenschaftlichen Strecke ca. 100 Meter vor der Verrohrung.

Um mit den Arbeiten im Sommer beginnen zu können, müssen in diesem genannten Abschnitt bis Ende Februar einige Bäume gerodet werden, die im Baubereich der Maßnahme stehen. Nach Fertigstellung der Maßnahme werden Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.