Essen: Berne und Stoppenberger Bach: Emschergenossenschaft bereitet bereits Kanalbau vor

Essen. Im Vorfeld ihres Kanalbaus an der Berne und am Stoppenberger Bach führt die Emschergenossenschaft Fällarbeiten im Helenenpark durch. Die Maßnahme beginnt voraussichtlich am 24. Januar und wird zirka zwei bis vier Wochen dauern. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.

Die Fällarbeiten entlang der Berne beginnen an der Grillostraße und enden an der Altenessener Straße. Die Arbeiten entlang des Stoppenberger Bachs erstrecken sich über die letzten 900 Meter des Gewässers zur Berne bzw. zur Nierfeldstraße.

Der eigentliche Kanalbau entlang der Gewässer beginnt voraussichtlich Ende 2018. Da im Vorfeld jedoch noch Kampfmittelsondierungen erfolgen müssen, sind die Fällarbeiten aufgrund der brutfreien Zeit bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt erforderlich. Über die Kanalbauarbeiten wird die Emschergenossenschaft noch gesondert informieren.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.