Herten: Kanalbau erfordert Straßensperrungen

Herten. Im Rahmen der Kanalbauarbeiten der Emschergenossenschaft im Bereich des Resser Bachs und des Backumer Bachs kommt es zu Eingriffen und Sperrungen im Bereich von öffentlichen Straßen.

Betroffen sind folgende Straßen:

Bussardweg
Es handelt sich hier um die Wegeverbindung Bussardweg/Kleiststraße für Fußgänger und Radfahrer. Da diese Verbindung die Baustraße der Emschergenossenschaft kreuzt, über die der Baustellenverkehr entlang des Backumer Baches erfolgt, muss aus Sicherheitsgründen diese Verbindung für voraussichtlich zwei Jahre gesperrt werden. Geplanter Beginn der Sperrung ist am Dienstag, 16. Januar.

Reitkamp
Für Kampfmittelerkundungen muss der Reitkamp im Bereich des Backumer Baches für eine Dauer von zirka acht Wochen im Wechsel halbseitig gesperrt werden. Eine Seite steht immer für den Verkehr zur Verfügung. Geplanter Beginn der Sperrung ist ebenfalls am Dienstag, 16. Januar.

Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.