Essen: Kampfmittelsondierung im Vorfeld des Berne-Kanalbaus

Essen. Im Zuge der Vorbereitungen für den Kanalbau an der Berne muss auf Höhe des Kirmesplatzes ein Kampfmittelverdachtspunkt sondiert werden. Der Verdachtpunkt liegt auf dem Radweg zwischen Grillostraße und Ellernstraße. Der Radweg wurde in diesem Bereich bereits gesperrt. Die Sondierungen werden voraussichtlich am Montag beginnen. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.

Sollte sich der Verdachtspunkt nicht bestätigen, sollte der Radweg in der darauffolgenden Woche soweit wieder hergerichtet sein.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.