Hamm: Mehr als 52.000 Passagiere querten mit „Lupia“ die Lippe

Hamm. Der Lippeverband hat planmäßig die Lippefähre Lupia nach Saisonende außer Betrieb genommen. Die Auswertung des Fahrten-Zählwerks ergibt eine ungefähre Passagierzahl von 52.100 Menschen in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober 2017.

Foto: Rupert Oberhäuser / Lippeverband

Foto: Rupert Oberhäuser / Lippeverband

6513 Fahrten wurden in der Saison 2017 von der Südseite zur Nordseite und von der Nordseite zur Südseite der Lippe durchgeführt. Das ergibt eine Gesamtzahl von insgesamt 13.026 Fahrten. Wie in den vergangen Jahren auch geht der Lippeverband im Mittel von vier Personen pro Fahrt aus, so ergibt sich eine Gesamtpersonenzahl von 52.104 für das Betriebsjahr 2017.

Übrigens: Im Jahr 2016 wurden noch 15.290 Fahrten registriert. Die geringere Anzahl an Fahrten in 2017 beruht jedoch u.a. auf sechs Ausfalltagen wegen Hochwassers (zwei Tage im Juli und vier Tage im August).

Die „Lupia“
Die Lippefähre „Lupia“ ist Teil des von der Europäischen Union geförderten „LIFE+“-Projektes, in dessen Rahmen im östlichen Stadtgebiet von Hamm und den angrenzenden Kreisen die Lippeaue ökologisch entwickelt wird. Partner im LIFE+ Projekt sind die Stadt Hamm, der Lippeverband, die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V., sowie der Kreis Warendorf und der Kreis Soest.

Lippeverband
Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband für das Einzugsgebiet der mittleren und unteren Lippe und wurde 1926 gegründet. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zur Zeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.