Recklinghausen: Marit Abbenhaus siegt erneut bei Wettbewerb „bio-logisch!“

Recklinghausen. Die besten 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen NRW-Schulwettbewerbs „bio-logisch!“ wurden im Zeiss Planetarium Bochum geehrt. Unter ihnen: Marit Abbenhaus vom Gymnasium Petrinum in Recklinghausen – sie war bereits in den vergangenen Jahren jeweils erfolgreich bei dem Wettbewerb!

Foto aller Sieger aus dem Kreis Recklinghausen (v.li.): Carolin von Röpenack aus Datteln, Marit Abbenhaus aus Recklinghausen, Jan-Luca Möhler, Marie Kästner und Lilly Unger (alle aus Datteln). Foto: Kirsten Neumann / EGLV

Foto aller Sieger aus dem Kreis Recklinghausen (v.li.): Carolin von Röpenack aus Datteln, Marit Abbenhaus aus Recklinghausen, Jan-Luca Möhler, Marie Kästner und Lilly Unger (alle aus Datteln). Foto: Kirsten Neumann / EGLV

„Immer der Nase nach“ lautete das Motto der diesjährigen Ausschreibung. Rund um das Thema Riechorgan konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 neben der Unterrichtszeit theoretische und experimentelle Aufgaben bearbeiten. So sollte unter anderem gemessen werden, wie genau verschiedene Testpersonen mit verbundenen Augen den Standort einer Duftquelle bestimmen können. Noch größeren Körpereinsatz verlangte den Forschernasen ein Versuch zum Thema „Schweißfüße“ ab: Der Geruch von Essig sollte unter Zugabe von Natron verändert werden.

Im Bochumer Planetarium wurden die 60 Sieger – sechs von ihnen kommen aus den Emscherstädten Recklinghausen, Datteln und Dortmund – im Rahmen einer Feierstunde geehrt. Sie durften sich über Urkunden sowie Buch- und Sachpreise freuen.

Der Wettbewerb „bio-logisch!“ ist eine Veranstaltung des Landes NRW. Emschergenossenschaft und Lippeverband unterstützen ihn. Die Beteiligung liegt nahe, denn als Umweltunternehmen haben die Wasserverbände einen engen Bezug zur Natur. Ziel ist es, mit dem Wettbewerb mehr junge Menschen für eine Ausbildung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu begeistern – und so möglicherweise auch neue Kolleginnen und Kollegen der Zukunft zu gewinnen.

Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft wurde 1899 in Bochum gegründet. Ihre Aufgaben sind die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -Reinigung sowie der Hochwasserschutz. Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um. Über einen Zeitraum von rund 30 Jahren investiert die Emschergenossenschaft prognostizierte 5,266 Milliarden Euro in die Revitalisierung des Emscher-Systems.

Lippeverband
Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke um. In das Projekt (1985bis 2014) investierte der Lippeverband rund 500 Millionen Euro, es gilt als Vorläufer des Emscher-Umbaus. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 1600 Mitarbeiter und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen (rund 740 Kilometer Wasserläufe, rund 1320 Kilometer Abwasserkanäle, rund 350 Pumpwerke und fast 60 Kläranlagen).