Dortmund: Kanalvortriebsmaschine unterquert die Emscher in zwölf Meter Tiefe

Dortmund. Eine aufwändige Baumaßnahme führt die Emschergenossenschaft zurzeit in diesen Tagen im Dortmunder Nordosten durch: Mit einer Kanalvortriebsmaschine wird aktuell die Emscher in 12 Meter Tiefe unterquert! Verlegt werden dabei Rohre mit einem Innendurchmesser von 50 cm für den neuen Kreyenbach-Kanal. Dieser ersetzt die bislang offene Abwassereinleitung in die Emscher und ist Teil der Entflechtung des Nettebach-Systems. Letzteres ist wiederum Bestandteil des Generationenprojekts Emscher-Umbau.

Kreyenbach-Kanal (Foto: Rupert Oberhäuser/Emschergenossenschaft)

Kreyenbach-Kanal (Foto: Rupert Oberhäuser/Emschergenossenschaft)

Der aktuell zu verlegende Kanal misst rund 1000 Meter, aktuell fehlen etwa 150 Meter. Die Emschergenossenschaft rechnet mit der Fertigstellung im Februar 2018. Der Sammler mündet in den aktuell ebenfalls noch entstehenden Nettebach-Kanal. Dessen Fertigstellung ist geplant für September 2018. Erst dann kann das Gesamtkanalsystem am Nettebach und den Zuläufen in Betrieb genommen werden. In den Bau der neuen Kanäle investiert die Emschergenossenschaft rund 54 Millionen Euro.