Hamm: Lippeverband schleppt „Lupia“ ins Winterlager ab

Hamm. Nachdem der Lippeverband bereits Ende Oktober die Lippefähre „Lupia“ am Schloss Oberwerries außer Betrieb genommen hatte, wurde die beliebte Flussquerung nun ins Lager nach Uentrop gebracht. Dabei wurde das Schiffchen per Motorboot abgeschleppt. Über den Winter wird „Lupia“ nun eingelagert bzw. gewartet und instandgesetzt. Im kommenden Frühjahr, ab dem 1. April 2017, wird die Fähre wieder zu Wasser gelassen. Im Zuge der saisonalen Stilllegung hat der Lippeverband die Zähleinrichtungen ausgewertet, demnach gab es in der Fährsaison 2016 insgesamt 15.290 Fahrten. Geht man – wie in den vergangenen Jahren auch – wieder von im Schnitt jeweils vier Benutzern aus, haben in diesem Jahr 61.160 Menschen die Lippefähre genutzt. Im Jahr 2015 waren es 55.000 – „Lupia“ verzeichnete also zur Freude des Lippeverbandes und der Stadt Hamm eine steigende Beliebtheit.

Foto der Abschlepp-Aktion per Motorboot (Foto: Friedhelm Jasper / Lippeverband).

Foto der Abschlepp-Aktion per Motorboot (Foto: Friedhelm Jasper / Lippeverband).

Zum Hintergrund:
Am 25. April 2013 wurde die Fähre offiziell getauft. Vorausgegangen war ein Namenswettbewerb, an dem sich viele Hammer Bürgerinnen und Bürger beteiligt hatten. Die Wahl fiel auf „Lupia“, den römischen Namen für die Lippe, weil die Fährverbindung über den Fluss zugleich in die neue Römer-Lippe-Route eingebunden ist. Dieser Fernradweg von Xanten bis Detmold wurde fast zeitgleich mit dem Fährbetrieb eröffnet und erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit.

Die Fähre wurde im Rahmen des LIFE+ Projektes Lippeaue installiert und gefördert sowie von der Stadt Hamm und dem Lippeverband mitfinanziert.