Herne: Vorbereitungen für Verlegung des Ostbaches

Herne. Die Emschergenossenschaft plant in der Zukunft eine neue Trasse zur Überleitung des Ostbaches zum Sodinger Bach. Parallel zum Hölkeskampring muss vorlaufend jedoch die Gasleitung aus der Grünanlage verlegt werden. Hierfür ist es erforderlich, in der Grünanlage zwischen der Sodinger Straße und der Vinkestraße einige Fällarbeiten durchzuführen.

Auch im Bereich des Otto-Hahn-Gymnasiums werden Fällarbeiten erforderlich sein. Die Arbeiten sollen voraussichtlich am Freitag (23.2.) und Samstag (24.2.) durchgeführt werden. Die Maßnahme ist genehmigt, die Fällarbeiten sind mit der unteren Naturschutzbehörde Herne abgestimmt.

Die Emschergenossenschaft bittet Bürger und Anwohner um Verständnis bei etwaigen Beeinträchtigungen.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.