Kooperation „Gemeinsam an der Lippe“

Integrierte Stadtteilerneuerung durch die Verknüpfung von städtebaulichen und wasserwirtschaftlichen Maßnahmen

Lebendige und intakte Flüsse sind elementarer Bestandteil einer nachhaltigen Wasserwirtschaft. Sie dienen als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und als Erholungs- und Freizeitraum für die Menschen. In den letzten 25 Jahren hat der LIPPEVERBAND an der Lippe und ihren Nebenflüssen viel erreicht. Der Ausbau der Kläranlagen und der Bau von Abwasserkanälen hat die Basis für die ökologische Verbesserung der Gewässer und die Entwicklung ökologisch hochwertiger Lebensräume an Lippe und Seseke geschaffen.

Mit Blick auf die Ziele des Landes NRW und die Europäische Wasserrahmenrichtlinie sind weiterhin viele wasserwirtschaftliche Maßnahmen umzusetzen. Gleichzeitig unterstützt das Land mit den Programmen der Städtebauförderung den Entwicklungsprozess von Stadtteilen, in denen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturwandel auch städtebaulich sichtbar wird.

Ziele

Der LIPPEVERBAND, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW, das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW und die Stadt Lünen stellvertretend für die Kommunen im Verbandsgebiet haben die Kooperation „Gemeinsam an der Lippe“ auf den Weg gebracht. Damit sollen Wasserwirtschaft, naturnahe Gewässerentwicklung und Stadterneuerung in den Programmgebieten der Städtebau­förderung miteinander verbunden werden. Damit sind folgende Ziele verbunden:

  • Verzahnung von Stadt(teil)entwicklung, Ökologie und Wasserwirtschaft
  • Bündelung von Ressourcen
  • Dialog und Erfahrungsaustausch
  • Lebensqualität in der Region verbessern
  • Stärkung der Identifikation der Menschen in den Stadtteilen mit der Lippe und ihren Zuflüssen.

 Projektentwicklung

In den Programmgebieten der Städtebauförderung entwickelt der LIPPEVERBAND gemeinsam mit den Kooperationspartnern und lokalen Akteuren Projekte und Maßnahmen in folgenden Handlungsfeldern: 

  • Information und Beteiligung
  • Freiflächenentwicklung und Wohn­umfeld­verbesserung
  • Umweltbildung
  • Flächenreaktivierung und Umnutzung
  • Kunst und Kultur
  • Region.