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Die Lippe ist ein beliebtes Ziel für die Freizeitgestaltung. Den ländlichen Raum bis Hamm prägt eine bäuerliche Kulturlandschaft mit größeren und kleineren Waldflächen, die auch als „Münsterländer Parklandschaft“ bezeichnet wird. Hier überwiegen bei der Freizeitnutzung flussbegleitende Rad- und Wanderwege, Angelsport und Kanufahren. Auch die offiziellen Badegewässer werden intensiv von der Bevölkerung genutzt. Nicht zu vergessen sind die vielen idyllischen Flecken in den wenig besiedelten Randbereichen, die vielen Bewohnern des nördlichen Ruhrgebietes als Ort der stillen Erholung dienen. Im Falle des Kanusports – die Lippe und ihre größeren Nebengewässer sind fast auf ihrer gesamten Länge mit dem Kanu befahrbar – wurde ein Konzept für ein Nebeneinander von Naturschutz und Sport erarbeitet. Dazu gehören Befahrungsregeln und Vogelschutzmaßnahmen wie Fahrverbote im Winter.

In den dicht besiedelten Gebieten am Unterlauf bildet die Lippe mit ihren Nebenläufen häufig die Achse der lokalen Grünzüge. Die Gewässer werden vielerorts von intensiv genutzten Sport- und Freizeitanlagen wie Kleingartenanlagen, Stadtparks, Fuß- und Radwegen, Hunde- und Reitsportanlagen gesäumt.
Besondere Bedeutung hat dabei der Seseke-Landschaftspark. Kurios, aber wahr: Obwohl die Seseke ein Zufluss der Lippe ist, liegt der Seseke-Landschaftspark am Übergangsbereich zur Emscherregion und ist dem „Emscher-Landschaftsparks“ zugeordnet.
© Emschergenossenschaft/Lippeverband