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Die Lippe – Wasserlieferant und Naherholungsregion

Wasserwirtschaftlich gesehen ist die Lippe ein Schwesterfluss der Ruhr. Beide Flüsse entspringen im Mittelgebirge, sind mit rund 220 Kilometern etwa gleich lang und übernehmen eine ähnliche Aufgabe. Während die Ruhr den Süden des nach ihr benannten Gebiets mit Trinkwasser versorgt, übernimmt die Lippe im Norden die Aufgabe, Brauch- und Nutzungswasser bereitzustellen. Gemeinsam mit dem Rhein im Westen umgrenzen sie eine Fläche, innerhalb der sich eines der größten Industrie- und Siedlungsgebiete Europas entwickeln konnte.

Die Lippe fließt– anders als Emscher und Ruhr – weitgehend durch ländliches Gebiet und daher schon immer einen hohen Freizeitwert geboten hat. Das gilt allerdings nicht mehr uneingeschränkt. Teilbereiche des Lippesystems wie auch der Seseke, einem Nebenfluss der Lippe, liegen in einem historischen Bergbaugebiet und weisen einen entsprechend hohen Umgestaltungsbedarf auf.

Wohnen und Arbeiten

An der Lippe und an der Seseke wird der naturnahe Umbau auch das Umfeld der Gewässer nachhaltig verändern. Saubere, ökologisch intakte Wasserläufe schaffen neue Möglichkeiten für das Wohnen und Arbeiten am Wasser. Als lebendige, grüne Achse machen sie den nördlichen Teil des Ruhrgebietes attraktiv.

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Umgestaltung von Lippe und Seseke

Die Veränderung von Gewässersystemen durch ein schwerindustriell geprägtes Umfeld beschränkt sich nicht auf die Emscherregion. Auch in den nördlich anschließenden Gebieten – und damit im Zuständigkeitsbereich des LIPPEVERBANDES – finden sich zu offenen Abwasserläufen umgebaute Flüsse und Bäche. Die Seseke und einige weitere Zuläufe der Lippe konnten dabei, was ihre Nutzung als Abwasserlauf angeht, durchaus mit der Emscher verglichen werden.

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Lippe-Zeitreise
Die Lippe hat im Laufe der Zeit ebenfalls mehrere Nutzungswandel erfahren. Einen Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bietet die Lippe-Zeitreise.

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